Wintersport

Veith und Hirscher zeigten mit anderen Skistars neue Outfits

Dichtes Gedränge, lautstarke Rhythmen und viel Akrobatik gab es am Freitag bei der offiziellen Einkleidung der heimischen Skistars im Salzburger Europark.

Marcel Hirscher, Anna Veith, Bernhard Gruber und Gregor Schlierenzauer und viele andere Topstars des Österreichischen Skiverbands standen am Freitagnachmittag nicht nur für Autogrammstunden zur Verfügung, sondern präsentierten auch das neueste Outfit für die kommende WM-Saison.

In der Modenschau zeigten Hirscher, Veith und Co. auf dem Catwalk in welchen Farben sie im kommenden Winter um Weltcup-Punkte und WM-Medaillen rittern werden. Die Alpinkollektion überrascht mit in verschiedenen Blautönen in Kombination mit Silber, Weiß und Schwarz gehaltenen asymmetrischen Farbblöcken, während die Nordischen eher in von den Farben her patriotischem Stil in rot, weiß und schwarz auftraten.

Die Topstars des ÖSV bildeten den Auftakt zur großen Einkleidung am Samstag in Innsbruck. Rund 370 Athletinnen und Athleten aus der Nationalmannschaft sowie der Kader A bis C werden mit Material von 13 Bekleidungsfirmen und 33 Ausrüstern ausgestattet.

Was ist mit Gregor Schlierenzauer?

Über seine unmittelbare und auch fernere Zukunft wollte sich der 53-fache Skisprung-Weltcupsieger und insgesamt zehnfache Weltmeister bei der Veranstaltung nicht äußern. Schlierenzauer, der im vergangenen Jänner noch während der Vierschanzen-Tournee seine Saison aus Motivationsmangel beendet hatte, verletzte sich ja Mitte März beim Tiefschneefahren. Seit einer Kreuzband-Operation am rechten Knie ist Schlierenzauer in intensiver Rehabilitation.

Anfang April hatte sich Schlierenzauer aber "sehr motiviert, zurückzukehren" geäußert. Die Frage ist nur wann. Der Team-Olympiasieger wird sich wohl nach seiner, ursprünglich für acht Monate beraumten Wettkampfpause noch Zeit lassen. Es scheint aktuell nicht einmal sicher, ob Schlierenzauer trotz des Ausfassens der Ausrüstung, die am Samstag in Innsbruck erfolgt, in den regelmäßigen Wettkampfbetrieb zurückkehrt.

"Er ist in der Therapie drinnen, aber das ist alles spezifisch für das Knie. Definitiv kann er nicht vor Jänner, Februar wieder springen. Das ist das, was ich mitgekriegt habe", verriet der Sportliche Leiter bei den Nordischen, Ernst Vettori, im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. "Er ist wahrscheinlich auch unschlüssig, er muss das selbst sagen. Ich kann nicht für ihn sprechen", fügte der frühere Skisprung-Olympiasieger an.

Zeitliche Vorgaben über seine körperliche Genesung hinaus gibt es vom ÖSV aber keine, geschweige denn Druck. "Ich wäre froh, wenn Gregor topfit wieder zurückkommt und motiviert wieder vorne mitspringt. Es hängt von seiner Genesung ab und wie er dann auch zum Spitzensport steht. Wir geben ihm die Zeit, die er braucht."

Quelle: SN

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