Wintersport

Verdacht auf Nasenbeinbruch bei Iraschko-Stolz

Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz hat sich am Montagnachmittag bei einem Sturz im Trainingskurs in Lillehammer eine Nasenverletzung zugezogen. Es besteht Verdacht auf Nasenbeinbruch, wegen der starken Schwellung konnte aber noch kein Röntgen durchgeführt werden, eine genaue Diagnose sei derzeit noch nicht möglich, teilte der Österreichische Skiverband mit.

Schwerer Trainingssturz von Daniela Iraschko-Stolz SN/APA (Archiv)/HELMUT FOHRINGER
Schwerer Trainingssturz von Daniela Iraschko-Stolz

Demnach schlug die 35-jährige Iraschko-Stolz nach der Landung kopfüber im Auslauf des Lysgardsbakken auf und klagte auch über Schmerzen im rechten Knie. Im Krankenhaus in Lillehammer wurde eine schwerere Knieverletzung ausgeschlossen, auch die Bänder im Gelenk seien nicht beeinträchtigt. Einen Start beim Weltcup-Auftakt am kommenden Wochenende in Lillehammer ließ die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von Sotschi 2014 und Weltmeisterin von 2011 vorerst offen.

"Wir müssen schauen, wie sich die Schmerzen in den nächsten Tagen entwickeln. Erst dann können wir sagen, ob ein Antreten beim Auftakt möglich und sinnvoll ist", wurde Damen-Cheftrainer Harald Rodlauer in der ÖSV-Aussendung zitiert. Sollten die Schmerzen es zulassen, sei aus Sicht der Ärzte auch bei einem Nasenbeinbruch das Antreten möglich.

Quelle: APA

SPORT-NEWSLETTER

Jetzt anmelden und wöchentlich die wichtigsten Sportmeldungen kompakt per E-Mail erhalten.

*) Eine Abbestellung ist jederzeit möglich, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Aufgerufen am 01.12.2020 um 06:49 auf https://www.sn.at/sport/wintersport/verdacht-auf-nasenbeinbruch-bei-iraschko-stolz-61521670

Schlagzeilen