Äbte der Benediktiner-Erzabtei St. Peter

Aus Salzburgwiki
(Weitergeleitet von Äbte von St. Peter)
Wechseln zu: Navigation, Suche
2009: Verabschiedung von Erzabt Edmund Wagenhofer OSB in der Alten Residenz, im Bild: Erzbischof Alois Kothgasser, Erzabt Edmund Wagenhofer und LH-Stellvertreter Wilfried Haslauer

Die Äbte der Benediktiner-Erzabtei St. Peter waren und sind die Ordensvorsteher der Benediktiner-Erzabtei St. Peter. Vom Klostergründer Rupert (696) bis zu Friedrich I. im Jahr 987 waren sie gleichzeitig auch Bischöfe, bzw. ab Arno 798 Erzbischöfe Salzburgs.

Wahlmodus im 21. Jahrhundert

2009 feierten 15 Priester und sechs Brüder der Ordensgemeinschaft um 8 Uhr mit Abtpräses Clemens Lashofer Gottesdienst. Anschließend wurde dann unter seinem Vorsitz gewählt. Das Ritual sieht bis zu vier mögliche Wahlgänge vor. Jeder Wahlgang wird durch eine Pause unterbrochen. Sollte es nach diesen vier Wahlgängen zu einer Stichwahl kommen, muss der neue Abt laut Kirchenrecht die absolute Mehrheit haben, also 50 Prozent plus eine Stimme.

Wer kann Abt werden

  • Priester der lokalen Ordensgemeinschaft
  • Patres aus der österreichischen Benediktinerkongregation, diese müssen dann jedoch eine Zweidrittelmehrheit bei den Stimmen bekommen

Sommersitze der Äbte

In der Barockzeit war für die Standesgesellschaft der Besitz eines Stadthauses wie eines Landsitzes obligat. Auch das Erzstift besaßen vier Landsitze, von den zwei noch heute im Besitz der heutigen Erzabtei ist:

Liste der Äbte

7. und 8. Jahrhundert

9. Jahrhundert

10. Jahrhundert

11. Jahrhundert: Trennung des Amtes des Abtes und des Erzbischofs

Unter Friedrich wurde das Amt des Abtes von St. Peter vom Amt des Erzbischofs getrennt.

12. Jahrhundert

13. Jahrhundert

14. Jahrhundert

15. Jahrhundert

16. Jahrhundert

17. Jahrhundert

18. Jahrhundert

19. Jahrhundert

20. Jahrhundert

21. Jahrhundert

Quellen