Alexander Zickler

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Alexander Zickler November 2012
Alexander Zickler (* 28. Februar 1974 in Bad Salzungen, Thüringen, damals DDR, heute Deutschland) ist ein Fußballtrainer und ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Vereinskarriere

Alexander Zickler begann seine Karriere 1980 bei Dynamo Dresden, wo er bis 1993 spielte. Von 1993 bis 2005 spielte er für den FC Bayern München in der Bundesliga. Mit Bayern wurde Zickler insgesamt sieben Mal Deutscher Meister (1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2003 und 2005) sowie vier Mal DFB-Pokalsieger (1998, 2000, 2003 und 2005). Des Weiteren gewann er 1996 den UEFA-Pokal sowie 2001 die Champions League und den Weltpokal. Im Finale der Champions League gegen den FC Valencia wurde er eingewechselt und erzielte einen Treffer im Elfmeterschießen. Während der Zeit in der Deutschen Bundesliga stellte er den Rekord zum torgefährlichsten "Joker" auf. Er erzielte 18 Treffer nach insgesamt 102 Einwechselungen. Allerdings wurde der schnelle Stürmer immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Es begann mit der Entfernung eines Tumors am rechten Schienbein im Jahr 2002, was ihn damals die Teilnahme an der Weltmeisterschaft gekostet hat. Ein Jahr später folgte ein Ermüdungsbruch am operierten Unterschenkel und ein zweiter Schienbeinbruch nur wenige Tage vor dem Saisonbeginn 2003/2004. Kurz vor der Rückkehr in die Profimannschaft, brach er sich dieses bei einem Spiel der Amateurmannschaft zum dritten Mal. Zu diesem Zeitpunkt glaubte bereits keiner mehr an eine vollständige Genesung des Stürmers.

Seit der Saison 2005/2006 ist Zickler beim österreichischen Bundesligisten Red Bull Salzburg unter Vertrag. Er trägt dort nun anstatt der 21 die Nummer 7 auf dem Dress. Mit den Red Bulls wurde er 2006 österreichischer Vizemeister und schoss in der Saison 2005/2006 insgesamt neun Tore. Im Rückspiel der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation erzielte er per Elfmeter den Endstand von 2:0 gegen den FC Zürich, damit trafen die Red Bulls in der dritten Runde auf den FC Valencia schieden gegen diesen jedoch nach einer 0:3-Auswärtsniederlage trotz eines 1:0-Heimsieges aus. Am 30. November 2006 wurde Alexander Zickler von den Trainern der österreichischen Bundesliga zum APA- Fußballspieler des Jahres 2006 gewählt. In der Saison 2006/07 hat der Torjäger 22 Mal getroffen und sicherte sich damit den Titel des Torschützenkönigs und war maßgeblich an der Meisterschaft des FC Red Bull Salzburg beteiligt. Im September 2007 wurde er von der Spielgewerkschaft zum VdF- Fußballspieler des Jahres in Österreich gewählt.Mit 16 Toren wurde er Torschützenkönig der Bundesliga in der Saison 2007/2008.

Nach drei Meistertiteln, 137 Ligaspielen und 56 Toren für Salzburg wechselte Zickler mit Beginn der Saison 2010/2011 zum LASK Linz, wo er nach einer Saison seine aktive Karriere beendete. Ab Sommer 2011 war Zickler Mitarbeiter der PR-Abteilung von Red Bull Salzburg. Ab 2012 war er als Trainer in der Nachwuchsakademie von Red Bull Salzburg tätig, wo er als Co-Trainer der U16 und ab der Saison 2014/15 als Trainer der U15 arbeitete.

Ab Februar 2017 war Zickler Co-Trainer von Thomas Letsch beim FC Liefering. Im Juni 2017 wechselte er als Co-Trainer zum FC Red Bull Salzburg. Am Ende der Saison 2018/19 wechselt er in die deutsche Bundesliga und wird unter Marco Rose Co-Trainer bei Borussia Mönchengladbach.

Nationalmannschaft

In der deutschen Fußballnationalmannschaft spielte Zickler zwischen 1998 und 2002 insgesamt zwölf Mal und erzielte dabei zwei Tore. Beide Tore erzielte er am 16. August 2000 gegen Spanien beim 4:1-Sieg. Sein letztes Spiel bestritt er am 11. Oktober 2002 gegen die Auswahl Bosnien-Herzegowinas (Endstand: 1:1).

Bilder

 Alexander Zickler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quelle

  • Wikipedia