Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2025 in Saalbach-Hinterglemm

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Nach der Bekanntgabe der Abstimmung am 3. Oktober 2020 im Bild Landeshauptmann Wilfried Haslauer junior mit Skipräsident Peter Schröcksnadel, Salzburgs Skipräsident Bartl Gensbichler und Bergbahnenchef Peter Mitterer junior.
Die Vergabe am 3. Oktober 2020, 02:23 min Video

Die Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2025 findet in der Pinzgauer Gemeinde Saalbach-Hinterglemm statt.

Geschichte

Saalbach-Hinterglemm wird zum zweiten Mal nach 1991 Gastgeber für das Großereignis. Es war dies die dritte Bewerbung[1] um die neuerliche Austragung einer WM und am Samstag, den 3. Oktober 2020 stimmte FIS-Kongress mit 12:1:1 für Saalbach-Hinterglemm.

Stimmen zur Vergabe

Haslauer: „Wir stehen voll hinter dieser Ski-WM.“

Landeshauptmann Wilfried Haslauer junior gratulierte den Organisatoren und dem ganzen Ort zur Abstimmung der FIS. „Saalbach-Hinterglemm hat sich toll präsentiert. Der Zuschlag für die Ski-WM ist ein ganz wichtiges und motivierendes Zeichen in dieser schwierigen Zeit. Das Land Salzburg steht voll hinter dem Organisationsteam, es gibt dazu auch einen einstimmigen Beschluss im Landtag“, betonte Haslauer. Auf die Frage, welches Rennen er 2025 auf jeden Fall sehen will, gab es eine eindeutige Antwort: „Alle!“

Schröcksnadel: "Es war mein persönliches Ziel."

Der Präsident des Österreichischen Skiverbandes Peter Schröcksnadel kam aus Tirol nach Saalbach-Hinterglemm und streute dem Glemmtal Rosen. "Es war mein persönliches Ziel, dass wir die WM nach Saalbach holen, bevor ich gehe. Jetzt ist es gelungen." Und er fügte hinzu: "Landeshauptmann Wilfried Haslauer danke ich ganz besonders. Er hat immer wieder angerufen und gefragt, wie es um die Bewerbung steht, das ist nicht selbstverständlich." Haslauer gab das Kompliment zurück: "Danke für deine Hartnäckigkeit und Diplomatie."

Hasenauer: „Die Arbeit kommt noch.“

Bürgermeister Alois Hasenauer jubelte und schaute gleich in die Zukunft: „Bisher war es viel Arbeit und wir sind überglücklich, dass es sich gelohnt hat. Aber das, was jetzt auf uns zukommt, wird noch intensiver. Wir freuen uns darauf und werden perfekte Gastgeber sein, schließlich haben wir einen Ruf zu verlieren.

Walchhofer: „Das wird den Nachwuchs motivieren.“

ÖSV-Vizepräsident Michael Walchhofer aus Altenmarkt-Zauchensee sah die Entscheidung gleich sportlich und dachte an die Sieger von morgen: „Diese Weltmeisterschaft bei uns in Salzburg und Österreich wird den Nachwuchs unglaublich motivieren. Die jungen Skirennläufer werden alles geben, um hier dabei zu sein und vielleicht am Podium zu stehen“, so der Ex-Skirennläufer.

Gensbichler: „Ein Lebenstraum geht in Erfüllung.“

Salzburgs Skipräsident Bartl Gensbichler ist ja gleichzeitig Obmann des Schiclubs Saalbach Hinterglemm und treibende Kraft hinter der Bewerbung, am Samstag fiel ihm ein Stein vom Herzen. „Ich freue mich so für den Ort, die Region, das Land Salzburg und ganz Österreich. Mein Telefon steht nicht mehr still, ich habe Tränen in den Augen, weil sich alle so mitfreuen. Es geht ein Lebenstraum in Erfüllung“, so Gensbichler sichtlich gerührt.

Breitfuß: „Ein Lichtblick in dieser Zeit.“

Tourismus-Chef Wolfgang Breitfuß jubelte nach der Entscheidung und brachte die Bedeutung für Saalbach-Hinterglemm und Salzburg als Gastgeber auf den Punkt: „Es ist ein Lichtblick in dieser schwierigen Zeit, endlich einer! Wir haben nun fünf Jahre Zeit für die Organisation. Und da wir Weltcuprennen in nur zehn Tagen organisiert haben, als wir für andere eingesprungen sind, wird das eine tolle Weltmeisterschaft, das ist sicher.

Quelle

Fußnote


Österreichische Alpine Skimeisterschaften sowie Alpine Weltmeisterschaften