Anton Bucek

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Kommerzialrat Anton K. Bucek (li) bei Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Niederösterreich durch den Landeshauptmann Niederösterreichs, Dr. Erwin Pröll (re), im Landhaus in St. Pölten im März 2012

Kommerzialrat Anton Bucek (* 1. Juni 1948 in Wien) war Aufsichtsratsvorsitzender, dann stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrates des Flughafens Salzburg W. A. Mozart. Die Benennung des Salzburger Flughafens auf "W. A. Mozart" ist auf die Initiative von Anton Bucek zurück zu führen.

Leben

Anton K. Bucek begann seine Karriere nach der Berufsreifeprüfung (Handelswissenschaften) 1975 an der Wirtschaftsuniversität Wien und erfolgreichen Abschlüssen der Hochschullehrgänge für Werbung-Verkauf und Außenhandel, bei der Motorflug-Union und den Austrian Airlines in Wien. Schon sehr früh verband ihn seine Leidenschaft mit der Luftfahrt und 1972 legte er die Prüfung für den Privatpilotenschein ab. Dieser ersten Piloten-Ausbildung folgten noch weitere Luftfahrt-Prüfungen wie jene, welche zum Führen von Wasserflugzeugen berechtigt.

1977 erarbeitete Bucek für den Generaldirektor der Österreichischen Industrieholding AG (ÖIAG), Vorgängerin der Österreichischen Beteiligungs AG in Wien, Dr. Ing. Franz Geist ein Vertriebskonzept und eine Vertriebsstrategie für das damals in Vorbereitung befindliche "Austro-Porsche"-Projekt, für welches 1977 die Zeit noch nicht reif war, jedoch indirekt die Gründung des General-Motors-Werkes in Wien-Aspern hervorging. Pkw wurden dann, wenn man von der Produktion des Puch 500, des Haflinger und des Pinzgauer (Konstruktionskonzept Ledwinka) absieht, auch in Graz, zuerst bei Puch und dann bei Magna produziert.

Bereits 1982 wurde Anton Bucek Mitglied des Aufsichtsrates des Salzburger Flughafens, dessen Vorsitz er 1994 bis 2004 innehatte, um danach als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrates bis Juli 2018 aktiv zu sein. Neben dem Sitz im Bau- und Investitionsausschuss war er auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Carport Ges.m.b.H. und Mitglied des Aufsichtsrates der Salzburg Airport Services GmbH (SAS) sowie des Beirates der Secport GmbH bis 2018. Im Dezember 2021 erfolgte seine Entsendung in den Aufsichtsrat der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft mbH.

In seinem beruflichen Werdegang lernte Anton Bucek Firmen wie die Wiener Schwachstromwerke (WSW Siemens), Perfekta Ges.m.b.H. (Semperit-Konzern), INKU AG, ÖAF-Gräf & Stift AG (MAN-Konzern) und Mercedes Benz als Arbeitgeber kennen. Auch in der Österreichischen Volkspartei war Anton K. Bucek drei Jahre lang Leiter der Werbeabteilung der ÖVP-Bundesparteileitung, bevor er 1983 als akademisch geprüfter Werbekaufmann bei der Georg Pappas Automobil AG verantwortlich für den Unimog-Markt Österreich wurde, in welcher Funktion er als Prokurist bis 2016 tätig war.

Ab 2017 baute Kommerzialrat Anton Bucek das Behördengeschäft bei der Tschann Nutzfahrzeuge GmbH für Tatra auf.

Mit Anton Bucek konnte die Salzburger Tschann Nutzfahrzeuge GmbH einen der profiliertesten Kenner des österreichischen Kommunal-, Einsatz- und Militärfahrzeugmarktes gewinnen - Nutzfahrzeugsegmente für die der tschechische Allrad-Spezialist Tatra einzigartige Lösungen (Konstruktionskonzept Ledwinka) anbietet. Als bewährter Ansprechpartner für den öffentlichen Dienst bringt Bucek seine Expertise nun für den Aufbau des Tatra Behördengeschäfts ein.

Seine verschiedenen Funktionen

Im Laufe seines Lebens bekleidete Anton Bucek viele Funktionen in der Landeshauptstadt Salzburg, so etwa als

Seit 2017 vertritt Kommerzialrat Bucek im Automobil Importeurs-Ausschuss der Vereinigung Österreichischer Industrieller die Interessen des österreichischen Tatra Importeurs Tschann Nutzfahrzeuge GmbH in Wien.

Neben seinen Salzburg-Schwerpunkten war Anton Bucek als Mitglied der Berufsgruppe Luftfahrt in der Österreichischen Bundeswirtschaftskammer in Wien fest verankert.

Auszeichnungen

Kommerzialrat Anton K. Bucek zur Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Niederösterreich:

„Ich freue mich über die hohe Auszeichnung des Landes Niederösterreich und bedanke mich bei Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll für die netten und beflügelnden Worte in St. Pölten. Viele wissen es nicht, aber meine enge Verbundenheit zu Schwechat ist kein Geheimnis. In jungen Jahren begannen genau dort meine ersten Gehversuche in der Luftfahrt. Auch heute noch liegt mir die Verbindung Salzburgs mit Wien-Schwechat sehr am Herzen.

Österreich hat eine große Luftfahrertradition: beginnen wir beim legendären Marineflieger Gottfried Freiherr von Banfield, denken wir an die Wiener Neustädter Flugzeugwerke, Lohner Flugzeugwerke und es gäbe noch viel mehr auf zu zählen. Heute verfügen wir über erstklassige, noch in Österreich ausgebildete Piloten und prosperierende Flugzeugerzeuger, wie etwa Diamond. Wir können stolz sein, dass Österreich zu den Pionieren der weltweiten Luftfahrt gehörte. Auch heute sind wir noch maßgeblich an der Entwicklung und dem Bau der großen Flugzeugerzeuger wie Boeing und Airbus beteiligt.

Dank der großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Salzburg Airport W. A. Mozart hat sich im letzten Vierteljahrhundert der Salzburger Flughafen vom kleinen Regionalflugplatz zum größten österreichischen Bundesländerflughafen mit internationalem Anspruch entwickelt. Das Management und der Aufsichtsrat haben Chancen und Möglichkeiten genutzt, um Wirtschaft und Tourismus in Stadt und Land Salzburg maßgeblich und nachhaltig zu fördern. Ich bin sehr dankbar, dass ich an der Entwicklung „meines Flughafens“ nach wie vor beteiligt bin und einen gewinnbringenden Salzburger Paradebetrieb unterstützen kann. Ich wünsche mir auch für die Zukunft noch viele gute Jahre für den Salzburg Airport und ‚Glück ab, Gut land’ auch in den heutigen stürmischen Zeiten“, so Kommerzialrat Anton K. Bucek.

Quellen