Brauerei Zipf

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Brauerei Zipf

Die Brauerei Zipf in der oberösterreichischen Gemeinde Neukirchen an der Vöckla im Bezirk Vöcklabruck ist nahe an der nordöstlichen Flachgauer Grenze gelegen. Sie ist nach ihrer Lage im Ortsteil Zipf benannt.

Geschichte

Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1858. Bis 1914 hatte man einen Jahresausstoß von über 140 000 Hektoliter erreicht und es ging stetig bergauf. Rückschläge erlitt man besonders in der Zeit des Zweiten Weltkrieges durch Beschlagnahmungen und Raketentests. Zum 100-Jahr-Jubiläum erreichte man die 200 000-hl-Marke. 1970 erfolgte die Fusion mit der Brau Union Österreich AG. 1971 wurde auch die 500 000-hl-Marke überschritten.

Durch die Einführung des 6er Trägers Ende der 1970er Jahre wurde ein neuer Markt erschlossen und auch die modernen Zipfer-Komfortkisten mit ergonomischen Griffen trafen den Geschmack der Konsumenten. Aktuell ist der erfrischende Zipfer Limetten-Radler sehr beliebt. Die herausragende Qualität von Zipfer wurde bereits mit zahlreichen (internationalen) Auszeichnungen gewürdigt, wie z. B. mit einer Silbermedaille beim World Beer Cup 2010 für das Zipfer Märzen. Die Sorten Hofbräu, Hefetrüb und Gamsbock erhielten bereits neun Goldmedaillen der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft e. V. (DLG) und drei Bronze bzw. Silber Awards beim „European Beer Star“.

Seit 1. April 2004 ist Günther Seeleitner (neben seiner Tätigkeit als Braumeister im Hofbräu Kaltenhausen bis 2010) auch hier Braumeister.

Mit der Erweiterung des Gär- und Lagerkellers inklusive neuem Hefekeller und dem Bau eines Hochregallagers im Frühjahr 2011 setzte die Brauerei Zipf einen weiteren Meilenstein. Die Investition von über vier Millionen Euro ermöglichte einerseits eine Kapazitätsausweitung um über 10 Prozent auf fast eine Million Hektoliter. Andererseits wird nun in der Brauerei Zipf das Edelweiss produziert, das bisher im Hofbräu Kaltenhausen gebraut wurde.

Bildergalerie

Quellen