Dürrnberg (Berg)

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Dürrnberg (Bildmitte oben), Ansicht von Oberalm aus
Kranzbichl in Hallein am Dürrnberg

Der Dürrnberg ist eine Erhebung, die sich bis auf etwa 800 m ü. A. oberhalb der Stadt Hallein erhebt.

Allgemeines

Der sich gegen Westen erhebende Berg bildet die Grenze zwischen dem Bundesland Salzburg (Tennengau) und der Bundesrepublik Deutschland (Bayern, Berchtesgadener Land).

Verkehr

Die Dürrnberg Landesstraße verbindet das Zentrum von Hallein mit dem am Dürrnberg gelegenen Stadtteil Bad Dürrnberg und in weiterer Folge führt eine Straße über einen kleinen Sattel oberhalb von Bad Dürrnberg nach Wildmoos und Oberau in Bayern im Berchtesgadener Land und mündet etwas unterhalb von der Roßfeld-Panoramastraße in die Verbindungsstraße Berchtesgaden - Obersalzberg.

Geologie

Der Dürrnberg ist der nördlich Fortsatz der Salzburger Kalkhochalpen (Hoher Göll), wobei hier bereits deutlich geringere Höhen erreicht werden. Nördlich befinden sich die Barmsteine und dahinter der Hohe Götschen. Die erste Stufe eins Kalkriffs bildend, das vom Salzachtal zum Hohen Göll aufragt, befindet sich der Dürrnberg mitten in jenem salzlagernden Gebirgszug, der von Hall in Tirol bis nach Mariazell reicht. Dazwischen finden sich die Salzlager von Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Hallstatt.

Die salzführende Gesteinsmasse, die am Dürrnberg den eigentlichen Salzberg ausmacht, findet sich in einer Tiefe von 30 bis 40 Metern in seiner höchsten Konzentration. Aus dem Urmeer angeschwemmt, haben sich eisenschüssiger Kalkstein, Sandstein, Mergel, Tone und manchmal auch Muschelmarmor darauf abgelagert.

Der Dürrnberg ist eine permo-triadische Salz- und Solelagerstätte. Der Abbau dieser Salzlagerstätten am Dürrnberg erfolgt im so genannten nassen Abbauverfahren, weil reine Kernsalzschichten so gut wie gar nicht in diesem Gebirgszug vorhanden sind und der Salzgehalt zwischen 25 und 70 Prozent schwankt.

Bilder

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Quellen