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Daniel Huber

Begriffsklärung
Dieser Artikel handelt vom Designer Daniel Huber. Für den Skispringer siehe Daniel Huber (Skispringer)
Daniel Huber

Daniel Huber (* 1968 in Salzburg) ist Designer und Mitinhaber der Firma "Spirit Design".

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach der Schule übersiedelte Huber nach Innsbruck, um dort Architektur zu studieren. Doch bereits nach zwei Semestern wechselte er nach Wien an die Hochschule für Angewandte Kunst und konzentrierte sich auf Industrial Design. 1993 gründete er gemeinsam mit zwei Partnern "Spirit Design".

Vorgestellt

"In einem Zug, da kann man alles machen, was man in einem Flugzeug nicht kann. Vor allem sich frei bewegen." Für Daniel Huber, den Gründer und Chef-Designer des Wiener "Spirit Design"-Büros, soll die Ausstattung des neuen [[ÖBB railjet]] deshalb "besser als im Flugzeug" sein. Seit Dezember 2008 bieten die ersten von 67 neuen Hochgeschwindigkeitszügen mit je sieben Waggons modernsten Standard im Fernverkehr der ÖBB. Hergestellt werden die "railjets" von Siemens. Huber und sein Team zeichnen für das komplette Design - innen wie außen - verantwortlich.

Der gebürtige Salzburger, der in Wien Industrial Design studierte und 1993 gemeinsam mit zwei Betriebswirten die Firma "Spirit Design" gründete, hat Erfahrung mit Fahrzeugen auf Schienen. 2004 lieferten die Designer bereits die Rundum-Gestaltung für den City Airport Train (CAT) in Wien. Auch die Metro-Züge in Dubai und im taiwanesischen Kaoshiung tragen die Handschrift Hubers.

Huber sieht vor allem in der Verbesserung des Komforts und der Atmosphäre viele Möglichkeiten, das Reisen mit dem Zug attraktiver zu gestalten. Ergonomische Sitze, angenehme Lichtgestaltung und praktische Lösungen für die Verstauung des Gepäcks seien nur einige Dinge, mit denen Fahrgäste begeistert werden könnten. Und mit Modernität: "Im neuen Zug für die ÖBB wird Jet-Atmosphäre herrschen" - inklusive Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h.

Eingeteilt wird nicht mehr in erste und zweite Klasse, sondern in Economy-, Business- und Premium-Klasse. Entsprechend gestaltet wird das Gastro-Service. In den beiden gehobenen "railjet"-Klassen werden die Gäste - so wie im Flugzeug - mit Am-Platz-Service von Speisen und Getränken sowie Lesestoff verwöhnt. Mehr Komfort als bisher dürfen auch seh- und gehbehinderte Fahrgäste erwarten. Hebelift, barrierefreie Toiletten und taktile Elemente sollen Behinderten das Reisen erleichtern. Zusätzliche 1,23 Millionen Fahrgäste pro Jahr wollen die ÖBB mit dem "railjet" für das Zugfahren begeistern.

Zuwächse verzeichnet Daniel Huber nicht nur bei den Aufträgen, sondern auch bei den Auszeichnungen. Der von ihm gestaltete "Panther", ein High-Tech-Flughafenlöschfahrzeug der Firma Rosenbauer, wurde sowohl mit dem "IF Design Award" als auch dem "Red Dot Award" prämiert. Zuletzt gab es einen Preis für die AMC-Skimodelle von Fischer und einen weiteren "Red Dot" für die Gestaltung des "railjet".

Quellen

Weblinks