Denkmalgeschützte Objekte in Bramberg am Wildkogel

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte nennt die Objekte unter Denkmalschutz in der Pinzgauer Gemeinde Bramberg am Wildkogel.

Liste

Bild Bezeichnung Adresse
Totenkapelle
Einfacher quadratischer Bau mit Stichkappentonne mit Giebelreiter und Zwiebelhelm, 1720 erbaut Bramberg am Wildkogel
25 Meter über dem Gutshof Weyer, etwa zwei Kilometer westlich des Gemeindezentrums an der Straßenabzweigung ins Habachtal, erhebt sich die Ruine, die einst ein Wacht- und Wohnturm war. Die erste, urkundliche Erwähnung stammt aus 1229. Die "Veste" bestand aus zwei Gebäuden, der östliche Bau aus Holz stand auf einem kleinen Hügel. Die Grundmauerreste sind stark überwachsen und kaum mehr erkennbar. Der Turm ist im Grundriss 14 mal zehn Meter groß und stammt aus der Zeit um 1270. Er soll einst bis zu sieben Stockwerke hoch gewesen sein. Bramberg am Wildkogel
Mesner- und Schulhaus
Hadergasse 7
Pfarrhof
Dreigeschoßiger Bau mit Krüppelwalmdach und umlaufender Hohlkehle, 1799 erbaut. [[Kirchenstraße (Bramberg am Wildkogel)|Kirchenstraße]] 1
Pfarrkirche Hll. Laurentius und Bartholomäus
1150 wird erstmals ein Priester genannt. Ab 1243 bestand sie als Pfarre für den Oberpinzgau (Hollersbach bis Krimml). Die heute bestehenden, spätgotische, einschiffige Wandpfeilerkirche mit Nordturm wurde von 1505 bis 1511 erbaut. 1765 wurde das Hochaltarbild von Johann Michael Kurz geschaffen, welches 1937 durch einen Brand vernichtet wurde. 1938 fertigte Max Poosch aus Salzburg das neue Altarbild mit der Marter des hl. Laurentius. Das Taufbecken aus 1733 wurde von Franz Ofner, die Orgel aus 1892 von Matthäus Mauracher geschaffen. Auf dem Kreuzaltar steht die Pietà von Bramberg aus 1390. Kirchenstraße 1
Beherbergt das Museum Bramberg. Weichseldorf 27
Ortskapelle hl. Sebastian
Das Weyerkirchlein ist ein gotisches Gebäude und dürfte nach den Pestjahren 1482 und 1495 entstanden sein. Der Innenraum und der Hochaltar sind in Barock ausgestaltet. Statt eines Tabernakels steht eine gotische Sebastiansfigur aus etwa 1500. Die Kanzel stammt aus 1630. Bei einer Renovierung im Jahr 1952 kamen Wandbilder in Secco-Malerei zutage. Sie stammen aus dem 17. Jahrhundert und zeigten Heiligendarstellungen, die Opferung Isaaks und Mariä Verkündigung. Sie waren aber in sehr schlechtem Zustand, weshalb sie wieder übertüncht wurden. Weyer
Dorferkapelle
Die Dorferkapelle wurde vom Wirt Gregor Perger 1696 erbaut. Die Kapelle hat noch spitzbogige Fenster und eine Spitzbogentüre, obwohl die Gotik schon längst abgetan war. Im Inneren birgt die Kapelle eine Darstellung der volkstümlichen Heiligen Kümmernis. Bemerkenswert ist auch der Kreuzweg, eine ausgezeichnete Hinterglasmalerei. Dorferau
Das Denkmal steht an der Ortseinfahrt nach Mühlbach auf einem gemauerten Granitsockel. Die Skulptur scheint aus einem Gusssteinblock gemeißelt zu sein und zeigt den Freiheitskämpfer mit einem breitkrempigen Hut unterm Arm. Mühlbach
Verweserhaus
Das im Kern mittelalterliche Haus war ursprünglich ein Bauernhaus und wurde mitsamt dem 'Hausfeld' vom Augsburger Gewerken Mannlich 1570 angekauft. 1638 kam es mit den übrigen Berg- und Betriebsgebäuden in den Besitz des Fürsterzbischofs von Salzburg und beherbergte die Bergbauverwaltung für den Bereich Zell am See (Limberg) bis Krimml. Mit der Eingliederung des Erzbistums Salzburg in die österreichisch-ungarische Monarchie wurde das Haus Sitz des k.k. Berg- und Hüttenamtes bis zur Schließung des Bergbaubetriebes 1864. Anschließend war das Haus Sitz der k.k. Forstverwaltung bzw. nach dem Ende der Monarchie Sitz der österreichischen Bundesforste. Seit dem Jahr 2000 ist das ehemalige Verweserhaus Büro und Informationszentrum der Bergbauforschung Bramberg. Mühlbach 1
Der zweigeschoßige Bau mit steilem schindelgedecktem Krüppelwalmdach ist im Kern mittelalterlich. Mühlbach 2

Quelle


Denkmalgeschützte Objekte im Pinzgau