Denkmalgeschützte Objekte in Wals-Siezenheim

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wals-Siezenheim nennt die Objekte unter Denkmalschutz in der Flachgauer Gemeinde Wals-Siezenheim.

Liste

Bild Bezeichnung Adresse
Filialkirche hl. Jakobus der Ältere in Gois
Filialkirche zum heiligen Jakobus dem Älteren: Die Kirche wird im 13. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt. Sie besteht aus einem romanischen Langhaus mit einem spätgotischen Chor und einem um 1500 errichteten Turm. Die Außenfassade ist barockisiert. Im Inneren sind spätmittelalterliche Malereien freigelegt worden. Bei der Umgliederung der Salzburger Pfarreien von 1860 kam sie zum Pfarrsprengel von Wals. Gois
Pfarrkirche Mariae Geburt
Pfarrkirche Siezenheim zu unserer Lieben Frau Mariae Geburt: Die auf Vorgängerbauten zurückgehende spätgotische Kirche wurde nach einem Kirchenbrand 1500 zwischen 1502 und 1506 erbaut und am 15. April 1506 von Weihbischof Nikolaus von Hippo eingeweiht. Der heutige Kirchturm stammt aus dem Jahr 1735. Dorfstraße 4
Friedhof
Der um die Pfarrkirche Siezenheim angelegte Friedhof weist Grabstätten bedeutsamer Siezenheimer Familien auf und imponiert durch seine ästhetische Geschlossenheit. Dorfstraße 4
Schloss Kleßheim (Gesamtanlage)
Schloss Kleßheim Klessheim 2
Pfarrhof Siezenheim
Das dreigeschoßige spätbarocke Gebäude mit Walmdach wurde im Jahr 1681 erworben und zum Pfarrhof umgewandelt. Schulwegstraße 1
Schwärzerkreuz
Das Schwärzerkreuz trägt keine Spuren einer früheren Gravur. Über seinen Ursprung ist nichts bekannt, man kann aber annehmen, dass es sich um ein sogenanntes Pestkreuz handelt. Durch einen "Schülerscherz" (Sprengladung) ist das Kreuz beschädigt worden. Das jetzige Kreuz wurde vollständig renoviert, von seiner alten Patina ist kaum etwas übrig geblieben.
Alte Bachschmiede
Bachschmiede: Die Geschichte der Bachschmiede lässt sich bis auf das Jahr 1567 zurückverfolgen. 2008 wurde der revitalisierte Bau zu einem Museum und Kulturzentrum umgebaut, wobei das Kulturzentrum an die alte Schmiede angebaut wurde. Jakob-Lechner-Weg 53
Römische Villa Loig
Auf den Loiger Feldern wurden 1815 die Reste eine villa rustica von palastartigen Ausmaßen gefunden. Berühmt wurde dieser Fund durch das sog. Theseus-Mosaik, in dem der Kampf Theseus mit dem Minotaurus dargestellt wird. Umrandet wird dieses in der Mitte des Mosaiks sich befindliche Bild durch die Darstellung des minoischen Labyrinths. An der oberen Seite findet man das Schiff mit Theseus und seinen Gefährten und ebenfalls eine Abbildung der Ariadne. Auf den Loigerfeldern
Dreifaltigkeitskapelle Viehhausen
Die Kapelle geht auf einen Bildstock zurück, den der Kaufmann Georg Gschwendtner 1625 aus Dank für die Errettung vor der Pest hat errichten lassen. Die jetzige Kapelle wurde nach der Zerstörung des Bildstockes durch einen Sturm von den Nachfahren des erwähnten Stifters 1699 errichtet. Der jetzige Bau stammt von der 1714 durchgeführten Renovierung bzw. von der Wiederinstandsetzung der Kapelle nach einem Brand im Jahre 1874. Kapellenweg 1
Bildstock
Auf das Jahr 1709 geht eine Wallfahrt nach Maria Plain zurück, wobei auf dem Wallfahrtsweg eine Reihe von Bildstöcken errichtet wurde. Der Tabernakelbildstock ist 2,90 m hoch und besitzt einen ellipsenförmigen Querschnitt
Pfarrkirche zum hl. Georg
Pfarrkirche zum hl. Georg: Die Kirche geht auf einen romanisch-gotischen Vorgängerbau zurück, der 1860 zu einer eigenen Pfarrkirche ausgebaut und am 3. Mai 1863 durch Kardinal Maximilian Joseph von Tarnóczy eingeweiht wurde. Die Kirche wurde 1937, 1969 und 1998 innen renoviert. 1973 erfolgte eine Sakristeierweiterung und 1981 die letzte Außenrenovierung.
Lichtsäule auf dem Kirchhof
Diese im Friedhof der Pfarrkirche von Wals stehende spätgotische Totenleuchte mit einem gedrechselten Schaft wurde um 1500 errichtet.

Quellen

Denkmalgeschützte Objekte im Flachgau