Friedhof von St. Peter

Aus Salzburgwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
1730-1731a - Salzburg - Stiftskirche St Peter
Karte
Franz Barbarini Peterskirchhof in Salzburg c1850 ubs G 1058 II
die Grabkreuze der Familie Stumpfegger
Katakomben und Friedhof von St. Peter
Salzburg Dom vom Friedhof von St. Peter
Friedhof von St. Peter, Blick zum Dom
Margarethenkapelle
Blick zu den Katakomben

Der Friedhof von St. Peter, auch Petersfriedhof genannt, der Stiftskirche St. Peter in der Altstadt von Salzburg ist neben dem Friedhof des Benediktinenstifts Nonnberg die älteste noch bestehende christliche Begräbnisstätte Salzburgs.

Geschichte

Er wurde bereits in nachrömisch-antiker Zeit als Begräbnisstätte benützt. Durch seine Lage am Fuß des Festungsberges und sein „malerisches“ Gelände war der Friedhof von St. Peter ein bevorzugtes Thema der Malerei und Dichtung des 19. Jahrhunderts. Im Friedhof von St. Peter finden sich in den Berg hinein gehauene so genannte Katakomben. Sie dienten nicht als Begräbnisort und sind vermutlich spätantiken Ursprungs.

Die heutige Form erhielt er um das Jahr 1627, als die Arkaden durch Christoph Gottsreiter erbaut wurden.

Die Kapellen

  • Kreuzkapelle: Sie wurde an der Stelle der ältestes Stiftskirche um 1170 erbaut. Sie befindet sich vom Klosterhof her kommend rechts nach dem Durchgang unter dem Gebäudeteil, der Stiftskirche und Peterskeller miteinander verbindet.
  • Mariazellerkapelle: die Kapelle ist an der Südseite der Stiftskirche - an das Querschiff - angebaut.
  • Margarethenkapelle: Sie steht inmitten des Gräberfeldes zur südlichen Ecke des Friedhofs von St. Peter und wurde 1491 erbaut.
  • Marienkapelle, früher St. Veits-Kapelle genannt, in ihr befindet sich die Gruft der Benediktiner-Erzabtei mit einigen Gräbern von Äbten.

In den Katakomben:

Sonstiges

Beim Eingang zu den Katakomben befindet sich ein Totentanz.

Bemerkenswerte Gräber

Bei einem Spaziergang durch den Friedhof kann man zahlreiche bekannte Salzburger Namen und sonst bemerkenswerte Gräber entdecken:

In den Gruftarkaden

Georg V. (Nr. XV)
Lorenz, Hausherr der Familie Mozart (Nr. XVI)

Bildergalerie

In der Kommunegruft

Die Kommuengruft befindet sich vor dem Aufgang zu den Katakomben.

Totentanz

Hauptartikel: Totentanz im Friedhof St. Peter
Der Totentanz ist ein memento mori, eine religiöse Darstellung und Erinnerung an die Sterblichkeit des Menschen,

Bildergalerie

Im Friedhofsfeld

Bildergalerie

Die Marmorgrabtafeln den niederen Friedhofs

Auf dem niederen Friedhof sind zahlreiche meist marmorne Grabplatten in die Mauern (meist die Stützmauer, die das Gräberfeld des oberen Friedhofs vom östlichen Ausläufer des niederen Friedhofs trennt) eingelassen. Die Datierungen der Grabdenkmäler reichen von 1481 bis 1721, die somit zu den ältesten des Friedhofs gehören. Allerdings befinden sich hier nicht auch die zugehörigen Gräber, vielmehr wurden die Grabplatten seinerzeit bei der Erneuerung des Bodens der Margarethenkapelle hierherversetzt.[1]

Bildergalerie

(Für Beschreibungen der Bildmotive und Abschriften der Inschriften das Bild anklicken.)

Vom Ostende (Arkadengruft der Familie Haidenthaler) an:

(noch fortzusetzen)

Sonstige Bilder

Bildergalerie Panorama

Literatur

Quellen

Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974

  • DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2 (hier: S. 544-550)

Weblinks

 Friedhof von St. Peter – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki
 Friedhof von St. Peter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Fußnoten

  1. Michael Walz aaO.