Georg Hasenauer

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Georg Hasenauer (* 15. November 1811 in Zell am See; † 2. November 1888 in Seekirchen) war Stiftspropst von Seekirchen.

Leben

Georg Hasenauer empfing seine Priesterweihe am 23. November 1834 und arbeitete anschließend unter anderem als Koadjutor in den Pinzgauer Gemeinden Leogang und Mittersill. Von 1840 bis 1846 war er Kooperator in der Stadtpfarrkirche St. Andrä, dann bis 1851 Vikar in Böckstein im Gasteinertal. Als Ehrenkanonikus des Kollegiatsstifts Mattsee wurde er 1857 Dechant, Pfarrer und Schuldistrikts-Aufseher von Saalfelden.

Von Saalfelden wurde er am 1. Februar 1867 zum Stiftsdechant von Seekirchen berufen. Der Streit um den Status des Kollegiatstifts Seekirchen wurde unter seiner Führung rasch beigelegt. Die Ernennung des Dechants stand dem Erzbischof zu, das Stift setzte sich zudem aus sechs Kanonikern zusammen, die in ihrem Rang entweder Canonici Seniores oder Canonici Juniores waren und dementsprechend unterschiedliche Rechte hatten.

Erzbischof Franz de Paula Albert Eder gestand dem Kapitel anlässlich der 200-Jahr-Feier 1879 erweiterte Rechte zu und reichte auch beim Papst einen Antrag auf Errichtung eines insignen Stiftskapitels ein. Als apostolischer Protonotar hatte Hasenauer nun das Recht, Pontifikalien zu tragen. Am 6. März 1888 verlieh Papst Leo XIII. Georg Hasenauer und allen seinen Nachfolgern den Titel Stiftspropst.

Auszeichnungen

Am 20. November 1858 wurde Georg Hasenauer der Titel Geistlicher Rat verliehen, am 5. Dezember 1874 wurde er zum Ehrendomherren ernannt. Weitere Auszeichnungen als apostolischer Protonotar (1879) und Jubelpriester (1886) folgten.

Quellen


Zeitfolge