Großer Bergpreis von Großdeutschland 1939 auf der Großglockner Hochalpenstraße

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Links das Ziel etwas unterhalb des Fuscher Törls; rechts der Sieger und Bergmeister 1939 von Deutschland, Hermann Lang in seinem Mercedes-Benz;
Bild 1: H. Müller auf Auto Union, der im ersten Lauf der großen Rennwagen die schnellste Zeit fuhr. Bild 2: Der Vorjahressiege Hans Stuck auf Auto Union im Training in einer der Kehren. Bild 3: Walfried Winkler auf DKW, der Schnellste in seiner Klasse im ersten Lauf.
Hier erreicht Hermann Lang im zweiten Lauf das Ziel beim Fuscher Törl im dichten Nebel.

Der Große Bergpreis von Großdeutschland fand am 6. August 1939 als letztes der drei inter. Automobil- und Motorradrennen auf der Großglockner Hochalpenstraße statt.

Einleitung

Zweimal seit der Eröffnung der hochalpinen Panoramastraße im Jahr 1935 fanden auf ihr internationale Automobil- und Motorradrennen statt, 1935 und 1938. Das Rennen 1939, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, sollte das Letzte bis heute bleiben.

Wenige Tage vor diesem Rennen 1939, am Montag, den 31. August, hatte bereits die Internationale Deutsche Alpenfahrt die Straße für eine Sonderprüfung genutzt. Leider hatte sich das herrliche Bergwetters jenen Montags im Laufe der Woche verschlechtert und schon am zweiten Trainingstag, Freitag, 4. August, war der Himmel wolkenbedeckt und es regnete. Am Renntag selbst war dann während des ersten Laufes die sandgewalzte Strecke zwar noch trocken, aber es war ständig trüb und genau zwischen dem ersten und dem zweiten Lauf begann es zu regnen. In den höheren Lagen und beim Ziel am Fuscher Törl war es eiskalt geworden, Schneetreiben und Sturm boten eine geradezu winterliche Atmosphäre.

Die Strecke

War man beim ersten Rennen noch in Dorf Fusch gestartet, so wurde bereits beim zweiten Rennen der Start nach Ferleiten (1 145 m ü. A. verlegt. Das Ziel war wie bei den beiden ersten Rennen wieder beim Fuscher Törl in 2&nbsp424 m ü. A.. Die Streckenlänge betrug 12,6 km und der Höhenunterschied 1 257 m, wobei die Straße bis zu zwölf Prozent Steigung aufwies. Jeder Teilnehmer musste diese Strecke zweimal befahren und aus die Summe der Zeiten beider Läufe wurde der Wertung zugrunde gelegt.

Was 1939 bis in der Bergwertung geschehen war

1939 war der "Große Preis von Großdeutschland" gleichzeitig als der vierte Lauf der Deutschen Sportwagenmeisterschaft ausgeschrieben. Die ersten drei Wertungen waren das "Internationale Hamburger Stadtparkrennen", das "Internationale Eifelrennen" am Nürburgring und "Rund um Schotten". Nach dem Großglocknerrennen hätte noch am 15. Oktober das abschließende "Hockenheimer Kurpfalzrennen" stattfinden sollen.

Gleichzeitig war das Glocknerrennen auch der zweite Lauf der "Deutschen Bergmeisterschaft 1939 für Rennwagen" und daher auch das entscheidende Rennen, wer neuer deutscher Bergmeister wird. Das erste Rennen hatten als "Wiener Höhenstraßenrennen" stattgefunden - Sieger war Hermann Lang, der dafür fünf Punkte erhalten hatte, Zweiter war Hermann Müller geworden (drei Punkte) und mit einem Punkt wurde Manfred von Brauchitsch Dritter. Stuck war Punktelos geblieben. Stuck könnte die Bergmeisterschaft 1939 nur gewinnen, wenn alle drei am Glockner ausfielen.

Das Training

Am ersten Trainingstag erwies sich Stuck als Schnellster und blieb als erster Fahrer aller bisherig gemessenen Zeiten unter der Neunminuten-Grenze. Lang blieb, wenn auch nur um Zweizehntel-Sekunden darüber. Müller könnte Bergmeister werden, wenn Stuck Sieger werde und Lang Dritter.

Für Lang stand also viel am Spiel. Dies kam auch während des Trainings auffällig zum Ausdruck, indem der Mercedes-Benz-Rennleiter Neubauer Lang sowohl mit dem sechs Liter- als auch mit dem drei Literwagen, mit Zwillings- und einfachen Reifen abwechselnd und ständigen Veränderungen über die Strecke schickte. Und Langs Zeiten wurden tatsächlich immer besser.

Zum ersten Mal war am Großglockner auch die kleine Rennwagenklasse zu sehen, die von Maserati-Wagen dominiert wurde. Der Deutsche Favorit Paul Pietsch musste aber schon im Training erkennen, dass er in den beiden Italienern Giovanni Rocco und Nando Barbieri ernste Gegner hatte.

Italiener traten auch in den Sportwagenklassen an, die diesmal überhaupt reich beschickt war. In diesen Klassen war BMW dominant.

Zahlenmäßig am stärksten waren die Motorradklassen beschickt. In der kleinste Kasse, der Viertelliterklasse (250 cm³). Hier waren alle bis auf eine Ausnahme auf DKW-Maschinen angetreten. Der hohe Favorit in dieser Klasse war der Deutsche Walfried Winkler. Aber schon im Training erwuchs ihm im Österreicher Martin Schneeweiß. Winklers Position verschlecherte sich am zweiten Traingstag durch einen Sturz, durch dessen Folgen er am dritten Trainingstag nicht starten konnte und ihn auch zweifellos für das Rennen selbst benachteiligte.

In der Klasse bis 350 cm³ stand vorerst Kurt Nitschky im Vordergrund und auch Hermann Deimel erzielte im Training gute Zeiten. Durch einen Defekt an Deimels Velocette schied dieser jedoch als Konkurrent in dieser Klasse aus, wurde aber mit seiner DKW in der Viertelliterklasse zugelassen. Eine ständige Verbesserung zeigte der Wiener Leo Fassl auf seiner NSU.

Der Sieger im Wiener Höhenstraßenrennen der Motorräder, Ewald Nowotny, auf DKW hatte auch hier die besten Aussichten in der Halbliterklasse und er bewies im ersten Training seine gute Form vollkommen. Leider kam er in der Folge mit seiner Maschine nicht zurecht, sodass das Rennergebnis in dieser Klasse Überraschungen brachte.

Der Renntag

Der Sonntagmorgen sollte nun endlich die Entscheidung darüber bringen, ob es diesmal schnelle oder langsame Fahrten geben würde, was ausschließlich von der Witterung abhängig sein könnte. Am frühen Morgen goss es in Strömen. Für die Motorsportenthusiasten war dies allerdings kein Grund, nicht zum Rennen zu kommen. Und so gab es denn lange Fahrzeugkolonnen an den Zufahrtsstellen in Zell am See, Bruck und Heiligenblut.

Die Hoffnungen auf eine Verbesserung des Wetters im Laufe des Vormittags schienen sich zu erfüllen, denn der Regen hörte auf. Die Straße trocknete und gegen Mittag schien über Ferleiten die Sonne und auch das Ziel meldete um diese Zeit "Am Ziel Fuscher Törl scheint die Sonne, es herrscht mäßiger Wind. Die Strecke ist durchwegs trocken."

Um 12 Uhr traf der Führer des Deutschen Kraftfahrsportes, Reichsleiter Korpsführer Hühnlein in Ferleiten ein und überzeugte sich persönlich von der einwandfreien Vorbereitung des Rennens und von der tadellos funktionierenden Organisation. Mit der Durchführung war die NSKK-Motorgruppe Alpenland von der Obersten Nationleen Sportbehörde für die Deutsche Kraftfahrt (ONS) beauftragt worden.

NSKK-Gnruppenführer Emmiger als Chef des Leitungsstabes und NSKK-Obersturmführer Dienemann als Rennleiter erstatteten dem Korpsführer Bericht. Anschließend begab sich der Korpsführer mit seiner Begleitung zum Ziel, wobei er sich auf der Strecke von den ausreichenden und sicheren Absperrmaßnahmen überzeugen konnte, für welche etwa 600 NSKK-Männer der Motorgruppe Alpenland eingesetzt worden waren.

Nach dem Eintreffen am Fuscher Törl und nach Abschreiten der Front des angetretenen Ehrensturmes kam es zur Flaggenhissung, für die das grandiose Hochgebirgspanorama einen einzigartigen Hintergrund bot.

Der erste Lauf

Die trockenere Strecke begünstigte die erzielten Zeiten des ersten Laufes, die durchwegs schnell waren und fast zur Gänze die besten Trainingszeiten unterboten.

So fuhren Winkler in der Klasse bis 250 cm³ schon einen Schnitt über 70 km/h, Brandt in der Klasse bis 350 cm³ über 71 km/h und der bisher wenig bekannte Georg in der Halbliterklasse über 74 km/h.

Der schnellste Mann der kleinen Sportwagenklasse war mit 61,5 km/h der Italiener Bertani, in der mittleren Sportwagenklasse war es Kathrein mit fast 64 km/h und in der großen Sportwagenklasse der bekannte Deutsche von Hanstein mit mehr als 73 km/h.

Schon im ersten Lauf erwies sich in der kleinen Rennwagenklasse der Italiener Rocco mit über 78 km/h als der Schnellste. Der Favorit Pietsch war um einen Stundenkilometer langsamer.

Das größte Interesse erweckte naturgemäß die große Rennwagenklasse, in der als Erster Hermann Müller vom Start gelassen wurde. Man wusste, dass es bei den vier Fahrern dieser Klasse nur Differenzen von Sekunden oder Bruchteilen von Sekunden geben würde. Immerhin aber erwartete man von Stuck oder Lang die beste Zeit, die aber nun überraschenderweise von Müller mit 08:44,3 min. (84,86 km/h) herausgefahren wurde.

Damit war der Ausgang der Deutschen Bergmeisterschaft 1939 noch fraglicher geworden und erhöhte die vorherrschende Spannung.

Stuck blieb um 1,4 Sekunden hinter Müller, Lang jedoch nur um eine Sekunde. Die Fahrt von Brauchitsch wurde nun aber schon leider von dem inzwischen eingetretenen Wetterumschwung beeinträchtigt. Nebel behinderte ihn und er benötigte daher 09:13,9 min. für den ersten Lauf.

Der zweite Lauf

Der arge Wetterwechsel beeinflusste nun die Rennergebnisse ganz beträchtlich. Die Zeiten des zweiten Laufs waren durchwegs schlechter als jene des ersten.

Bei den Motorrädern der Viertelliterklasse war der Wiener Martin Schneeweiß auf DKW siegreich vor Berger, Walfried Winkler und Deimel (alle auf DKW). Schneeweiß konnte sich den Sieg erst im zweiten Lauf sichern und er bewies, dass schlechtes Wetter seine Form nicht beeinflusste.

War Brandt in der Klasse bis 350 cm³ im ersten Lauf der Schnellste, so brachte ihn der zweite Lauf an die vierte Stelle in der Gesamtwertung. Sieger dieser Klasse wurde der Wiener Leo Fassl mit fast 60 km/h Schnitt. Hinter ihm platzierten sich Nitschky und Knees, beide auf DKW.

Eine gewaltige Verbesserung des Rekordes von 1938 brachte das Ergebnis der Halbliterklasse. Der diesjährige Sieger Georg auf DKW fuhr fast 67 km/h Schnitt und war damit um mehr als drei Stundenkilometer schneller als der Vorjahressiege. Trotzdem gelang es ihm damit nicht, den bestehenden Motorradrekord, den Ewald Kluge letztes Jahr auf DKW mit 68,46 km/h aufgestellt hatte, zu brechen. Auch der Zweite, Ziemer (NSU), der Dritte, Schmid (Norton) und der Vierte, Schindel (DKW), kamen mit ihrem gefahrenen Durchschnitt noch über den des Vorjahressiegers hinaus.

In der kleinen Sportwagenklasse konnte der Fiat-Fahrer Reichenwallner mit fast 58 km/h den Sieg für sich buchen und den Italiener Bertani auf den zweiten Platz verweisen. Er blieb damit allerdings damit noch um etwas mehr als einen Stundenkilometer hinter dem Vorjahressieger zurück.

Dagegen war das Rennen der Sportwagen bis 1 500 cm³ durch die Fahrt des Siegers Kathrein auf BMW mit fast 58 km/h auch ein neuer Klasserekord gegenüber jenem aus 1938, den er damit um sechs Stundenkilometer überbot. Den zweiten Platz holte sich der Italiener Marelli auf Lancia, gefolgt von Rosenhammer auf BMW.

Den beiden hohen Favoriten der großen Sportwagenklasse bis 2 000 cm³, von Hanstein und Werneck, gelang es nur auf den zweiten und dritten Platz zu kommen. Sie mussten Polensky auf BMW-Spezial den Vorrang lassen, der mit einem Schnitt von 67,5 km/h siegte, ohne damit allerdings den Vorjahresrekord zu erreichen.

Durch einen Sturz von Pietsch auf Maserati im zweiten Lauf der Rennwagen bis 1 500 cm³ fiel dieser aus und der Italiener Rocco gewann mit einem Schnitt von 69,5 km/h. Auch an zweiter Stelle fand sich ein Italiener, Barbieri auf Maserati. Dritter wurde Dipper, ebenfalls auf Maserati.

Die Entscheidung in der Deutschen Bergmeisterschaft

Alle vier Wagen benötigten im zweiten Lauf etwa 2,5 Minuten länger als im ersten Lauf. Auch hier wiederholte sich Situation wie im Wiener Höhenstraßenrennen, bei der Müller im ersten Lauf der Schnellste war, die Gesamtzeit beider Läufe aber Lang an die Spitze brachte. Lang konnte einen Gesamtschnitt von 75,09 km/h erreichen und damit Stucks vorjährige Bestleistung um 0,42 km/h überbieten.

So wie im ersten Lauf blieb Stuck auch im zweiten Lauf und damit in der Gesamtwertung an zweiter Stelle, während Müller den dritten und von Brauchitsch den vierten Platz belegten.

Durch seine beiden Siege in den zur Meisterschaft zählenden Bergrennen wurde Lang auf Mercedes-Benz "Deutscher Bergmeister 1939 für Rennwagen". Er sicherte sich mit seinem Sieg nicht nur die Bergmeisterschaft, sondern gewann auch für das Jahr 1939 den vom Führer des Deutschen Kraftfahrsports gestifteten Wanderpreis, den "Adolf Hühnlein-Pokal", den alljährlich der schnellste Fahrer im "Großen Bergpreis von Deutschland" erhielt.

Die Siegerehrung fand im Anschluss an den zweiten Lauf beim Fuscher Törl bei Regen und Schneetreiben statt.

Die Ergebnisse

Motorräder bis 250 cm³

  1. Martin Schneeweiß, Auto-Union-DKW, Gesamtzeit 23:59,3 min. (10:50,5 und 13:08,8), Schnitt 64,04 km/h
  2. Berger, DKW, 25:01,9 min. (11:06,4 und 13:55,5), 60,39 km/h
  3. Walfried Winkler, DKW, 25:07,4 min. (10:45,5 und 14:21,9), 60,17 km/h
  4. Deimel, DKW, 25:10,0 min. (11:26,6 und 13:43,4), 60,08 km/h
  5. Amann, DKW
  6. E. Beranek, DKW
  7. Burg, DKW
  8. Kirner, DKW
  9. Mach, DKW
  10. Jäckel, Puch
  11. Pätzold, DKW
  12. Daiker, DKW

Motorräder bis 350 cm³

  1. Leo Fassl, NSU, 24:03,0 min. (10:44,1 und 13:18,9), 62,87 km/h
  2. Nitschky, DKW, 24:18,6 min. (10:42,8 und 13:35,2), 62,20 km/h
  3. Knees, DKW, 24:48,4 min. (11:04,0 und 13:44,4), 60,94 km/h
  4. Brandt, NSU, 25:06,0 min. (10:35,4 und 14:30,6), 60,24 km/h
  5. Thorn-Prikker, Velocette
  6. Link, Norton
  7. Ellensohn, Norton
  8. Pokora, Norton
  9. Jäckel, NSU
  10. Schnell, Norton

Motorräder bis 500 cm³

  1. Georg, DKW, 22:36,9 min. (10:11,7 und 12:25,2), 66,85 km/h
  2. Ziemer, NSU, 22:43,1 min. (10:34,1 und 12:09), 66,56 km/h
  3. Schmid, Norton, 23:49,0 min. (10:28,8 und 13:20,2), 63,48 km/h
  4. Schindel, DKW, 24:13,0 min. (10:53,1 und 13:19,9), 62,44 km/h
  5. Hofmann, BMW
  6. Nowotny, DKW
  7. Kellner, BMW
  8. v. Millenkovich, DKW

Sportwagen bis 1 100 cm³

  1. Reichenwallner, Fiat, 26:12,0 min. (12:40, und 13:32), 57,71 km/h
  2. Bertani, Italien, Fiat, 26:19,0 min. (12:18,2 und 14:00,8), 57,45 km/h
  3. Müller, BMW, 26:24,8 min. (12:33,5 und 13:51,3), 57,24 km/h
  4. Tadini, Italien, Fiat, 26:35,7 min. (12:49,3 und 13:46,4), 55,85 km/h
  5. Neuber, Fiat
  6. Weyres, Neander

Ausgefallen: Schmidt, Fiat-Eigenbau

Sportwagen bis 1 500 cm³

  1. Kathrein, BMW, 26:07,7 min. (11:50,1 und 14:17,6), 57,87 km/h
  2. Marelli, Italien, Lancia, 26:31,1 min. (12:36,0 und 13:55,1), 57,02 km/h
  3. Rosenhammer, BMW, 26:39,3 min. (12:02,8 und 14:36,5), 56,71 km/h
  4. Belucci, Italien, Lancia, 27:01,8 min. (12:43,6 und 14:18,2), 55,94 km/h
  5. Mölders, MG-Eigenbau
  6. Reese, BMW
  7. Mall, MG-Eigenbau

Sportwagen bis 2 000 cm³

  1. Polensky, BMW-Spezial, 22:25,0 min. (10:26,8 und 11:58,2), 67,45 km/h
  2. Huschke von Hanstein, BMW, 22:48,9 min. (10:20,1 und 12:28,8), 66,26 km/h
  3. Werneck, BMW, 23:17,2 min. (10:27,4 und 12:49,8), 64,90 km/h
  4. Retülsch, BMW, 23:18,4 min. (10:42,0 und 12:36,4), 64,87 km/h
  5. Haimann, BMW, 23:42,3 min. (10:58,6 und 12:43,7), 63,80 km/h
  6. Briem, BMW, 23:43,2 min. (10:39,8 und 13:03,4), 63,76 km/h
  7. Heinemann, BMW, 23:56,7 min. (10:51,2 und 13:05,3), 63,15 km/h
  8. Greifzu, BMW, 24:22,1 min. (10:56,3 und 13:25,6), 62,05 km/h

Rennwagen bis 1 500 cm³

  1. Rocco, Italien, Maserati, 21:44,7 min. (09:40,4 und 12:04,3), 69,53 km/h
  2. Barbieri, Italien, Maserati, 23:15,8 min. (10:28,5 und 12:47,3), 65,04 km/h
  3. Dipper, Maserati, 23:23,8 min. (10:25,8 und 13:03,0), 64,62 km/h

Nicht angekommen: Joa, Maserati
Gestürzt: Pietsch, Maserati

Rennwagen über 3 000 cm³

  1. Hermann Lang, Mercedes-Benz, 20:07,9 min. (08:55,3 und 11:12,6), 75,09 km/h
  2. Hans Stuck, Mercedes-Benz, 20:11,5 min. (08:55,7 und 11:15,8), 74,88 km/h
  3. Hermann Müller, Auto Union, 20:30,0 min. (08:54,3 und 11:35,7), 73,76 km/h
  4. von Brauchitsch, Mercedes Benz, 21:41,2 min. (09:13,9 und 12:27,3), 69,73 km/h

Deutsche Bergmeisterschaft 1939

  1. Hermann Lang, Mercedes-Benz, zehn Punkte
  2. Hermann Müller, Auto Union, vier Punkte
  3. Hans Stuck, Auto Union, drei Punkte
  4. von Brauchitsch, Mercedes-Benz, einen Punkt

Quelle

  • "Die Motorwoche", 11. August 1939, gefunden in ANNO