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Hans-Jörg Unterrainer

Hans-Jörg Unterrainer

Hans-Jörg Unterrainer (* 15. April 1980 in Salzburg) ist eine ehemaliger Salzburger Snowboarder im ÖSV A-Kader.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Hans-Jörg Unterrainer wuchs als Sohn einer Hoteliersfamilie auf. Seine Eltern besitzen mit dem Kirchenwirt in Leogang das älteste Gasthaus Salzburgs. Er absolvierte die Tourismusschule in St. Johann in Tirol und kam erst mit 20 Jahren zu seinen ersten Snowboardrennen. In seinem ersten von 45 Weltcuprennen, einem Snowboardcross-Event in Valle Nevado (CHI) am 13. September 2002 klassierte er sich als 18. Ein halbes Jahr später gelang ihm am 25. Jänner 2003 in Berchtesgaden mit dem vierten Platz seine beste Weltcupplatzierung, einer von insgesamt vier Top-10-Plätzen.

Die gesamte Saison 2007 versäumte Unterrainer mit einer Kreuzbandverletzung. Am 19. Dezember 2009 bestritt Unterrainer in Telluride (USA) sein letztes Weltcuprennen. Nach einem neuerlichen Kreuzbandriss, den er im Training erlitten hatte, erklärte Hans-Jörg Unterrainer Ende Dezember 2009 seinen Rücktritt vom aktiven Sport. Er wollte sich in Zukunft dem elterlichen Viersternhotel und seiner Volksmusikcombo, dem "Bergisel Sextett", widmen, in der er Harmonika und Gitarre spielt und die kurz vor der Präsentation ihrer ersten CD stehen.

Großereignisse

Abseits des Weltcups stechen vor allem Unterrainers Sieg bei der Universiade in Innsbruck am 15. Jänner 2005 und Platz sieben bei der WM 2009 in Gangwon hervor. Im Finale des olympischen Snowboardcross 2006 in Turin belegte er Rang 15. Der Karrierehöhepunkt Olympische Winterspiele in Vancouver 2010, bei dem sich Unterrainer durchaus Medaillenchancen ausgerechnet hatte, fiel seiner Kreuzbandverletzung zum Opfer.

Quellen

  • Salzburger Nachrichten (Maria Mackinger)
  • FIS [1]

Weblinks