Haus im Ennstal

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Katholische Kirche und Katharinenkapelle, Haus im Ennstal
Haus im Ennstal Nr. 48 - einst Sitz des Salzburger Pflegers
Wappen auf dem schlossartigen Haus in Haus im Ennstal Nr. 48 - das einst Sitz des Salzburger Pflegers war

Haus im Ennstal ist eine Marktgemeinde im Ennstal im obersteirischen Bezirk Liezen.

Haus im Ennstal als Salzburger Herrschaft

Haus im Ennstal war bis zur Säkularisation eine "Auswärtige Herrschaft" des Fürsterzbistums Salzburg.

Haus im Ennstal wurde zusammen mit Gröbming von einem erzbischöflichen Pfleger verwaltet, der in Haus im Ennstal seinen Sitz hatte.[1]

Im Jahr 927 oder 928 wird Haus im Ennstal erstmals urkundlich erwähnt. Ein salzburgisch-erzbischöflicher Ministeriale, Deganbert, vertauschte sein Eigentum im Ort «Husa» für ein anderes in Bayern, das der Salzburger Erzbischof Egilolf als Lehen hatte. Mehr über die Anfänge von Haus erfahren wir durch eine in der Karnburg (ad Karantanam) vom 9. bis 10. Mai 928 vor karantanischen Herzögen, Grafen und Edlen ausgefertigte Urkunde des Salzburger Erzbischofs Adalbert.

Gegenwart

Haus im Ennstal lebt heute vorwiegend vom Tourismus, vor allem vom Wintertourismus. In der Gemeinde befindet sich der vom Ort aus gut erreichbare Hauser Kaibling, ein durch Aufstiegshilfen für den Skisport und für Wanderungen im Sommerhalbjahr erschlossener Berg. Erwähnenswert ist auch der Alpenverein, dessen Hauser Sektion mehr als 2.000 Mitglieder hat, sowie der Verein Anisa, der seit Jahren unter der Obmannschaft von Gründer und Forschungspionier Franz Mandl alpine archäologische Forschungen (Felsritzbilder, Almwüstungen, Pferche) im Dachsteingebiet und u. a. auch im Tennengebirge betreibt.

Weiterführend

Für Informationen zum Thema Haus im Ennstal, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel auch den Eintrag im Ennstalwiki zum selben Thema

Weblinks

Fußnoten