Hermann Winkler

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Kommerzialrat Hermann Winkler (* 1908; † 1980) war Hotelier.

Leben

Vor seiner Ankunft in Salzburg nach dem Zweiten Weltkrieg war Hermann Winkler bereits im heutigen Tschechien als Gastronom tätig. Unter anderem sorgte er mit der Eröffnung des "Grand Café Generali" in Reichenberg (Liberec), damals eines der modernsten und exklusivsten Cafés im deutschen Sprachraum, für Aufsehen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde er an die Ostfront nahe Stalingrad berufen und knüpfte dort Kontakte mit Kriegskameraden, die ihn nach Kriegsende nach Salzburg führten.

Hermann Winkler war Hotelier in der Stadt Salzburg und betrieb über die Winkler Hotelges.m.b.H. das Hotel Winkler in der Neustadt an der Franz-Josef-Straße, in dessen Parterre das legendäre "Jedermann" Café" situiert war und das Grand Café Winkler am Mönchsberg. Er erhielt verschiedene Auszeichnungen aufgrund seiner Verdienste für den Tourismus in Salzburg u.a. von der Handelskammer Salzburg und trug den Ehrenverdienstring der Stadt Salzburg.

Am 10. Juni 1950 drohte Winkler der Stadt Salzburg mit gerichtlichen Schritten, falls die Erhöhung des Fahrpreises für den Mönchsbergaufzug nicht rückgängig gemacht werde. Auch der Ausbau des Cafés Winkler auf dem Mönchsberg zu einem Hotel sei durch das Scheitern einer Finanzierungsübereinkunft mit der Stadt in Frage gestellt.

Am 29. Oktober 1953 bemühte er sich vergeblich um eine Konzession, seine Gäste vom Grand-Café "Winkler" mit einem Hubschrauber zu einem geplanten Restaurant auf die Gaisbergspitze zu fliegen.

Hermann Winkler verbrachte die Jahre nach seinem Rückzug aus dem Berufsleben im benachbarten Berchtesgaden (Bayern).

Quelle

  • Salzburgwiki-Beiträge