Johann Lackner (junior)

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Johann Lackner junior (* 16. Oktober 1875 Reitdorf, Gemeinde Flachau; † 15. März 1927[1] ebenda) war ein führender Landespolitiker der Salzburger Christlichsozialen Partei.

Leben und Wirken

Johann Lackner war nach seinem gleichnamigen Vater Johann Lackner von 1903 bis 1927 Zehenthofbauer in Reitdorf bei Altenmarkt im Pongau.

Seine politische Heimat war der Salzburger Katholische Bauernbund; Mitglied des Bauernbundausschusses war er ab 1906, Präsident von 1917 bis 1927. Als solcher nahm Johann Lackner auch eine führende Stellung in der Salzburger Christlichsozialen Partei ein, deren Neugründung er 1918 initiierte und die er bis 1922 als Obmann leitete; 1924 bis 1927 war er Landesparteiobmann-Stellvertreter.

Dem Landtag und zwischenzeitlich der Provisorischen Landesversammlung gehörte Lackner von 1909 bis 1922 an –

  • 1909 bis 1914/1918 als Abgeordneter in der Kurie des Großgrundbesitzes,
  • 1918/19 als Mitglied, kurz auch Präsident und Präsident-Stellvertreter der Provisorischen Landesversammlung,
  • 1919 bis 1922 als Abgeordneter zum Konstituierenden Landtag.

Mitglied der Landesregierung war Johann Lackner vom November 1918 bis zum November 1920.

Zudem war Johann Lackner

Literatur

  • Klieber, Rupert: Politischer Katholizismus in der Provinz. Salzburgs Christlichsoziale in der Parteienlandschaft Alt-Österreichs, Wien–Salzburg 1994 (= Publikationen des Instituts für Kirchliche Zeitgeschichte, Band 28), ISBN 3850901483. S. 124-126.

Einzelnachweise

  1. Datumsangabe nach Voithofer (2007, 2011), nicht nach der Parlaments-Website.

Siehe auch

Quellen

  • Voithofer, Richard (jeweils gestützt auf Klieber aaO):
    • Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2 S. 120.
    • „… dem Kaiser Treue und Gehorsam …“] Ein biografisches Handbuch der politischen Eliten in Salzburg 1861 bis 1918. Wien (Verlag Böhlau) 2011. ISBN 978-3-205-78637-5. S. 76.