Martin Fuchsberger

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Geistlicher Rat Mag. P. Martin Fuchsberger MSC (* 4. Jänner 1944 in Koppl; † 12. Juni 1998 in Salzburg) war Ordensgeistlicher, Gymnasiallehrer und komponierender Chorleiter.

Leben

Martin Fuchsberger war ein Sohn des Koppler Pfaffenschwandt-Bauern Johann Fuchsberger und seiner Frau Maria, geborene Schmitzberger. Pfarrer August Fuchsberger ist sein Bruder. Nach der Volksschule besuchte er das Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg-Liefering, wo er 1963 mit Auszeichnung maturierte.

Anschließend trat er der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare bei und studierte 1964 bis 1970 Philosophie und Theologie an der Universität Innsbruck. Am 20. Juni 1970 empfing er in Koppl von Erzbischof DDDr. Andreas Rohracher die Priesterweihe.

Darauf absolvierte er in Innsbruck ein Lehramtsstudium für Musik an Allgemein bildenden höheren Schulen, das er 1973 am Konservatorium Innsbruck mit dem Grad eines Magisters der Philosophie abschloss.

Seit 1973 unterrichtete er am Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare die Gegenstände Religion und Musik. Daneben absolvierte er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum ein vertiefendes Zweitstudium, das er 1988 mit dem A-Diplom für katholische Kirchenmusik abschloss.

Mit Hingabe leitete er den Kirchenchor der Pfarre Koppl und half in einigen Pfarren als Seelsorger aus. Von November 1993 bis August 1994 war er Pfarrprovisor von Koppl.

Er ist Komponist der „Jacobi-Messe“ (1996), über die er sagte: „Die Gesänge und Instrumentalsätze verstehen sich ganz und gar verbunden mit der Messfeier; sie deuten mit Text und Musik das Geschehen. Möge diese Messe nie ,aufgeführt‘, sondern von allen Beteiligten gefeiert werden!

Eines Tages brach er neben dem Kopiergerät der Schule zusammen und starb.[1]

Quellen

  1. Mündliche Mitteilung von P. Dir. Hermann Sporrer.
Zeitfolge