Maximilian Tischler

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Mag. Dr. iur. Maximilian (Max) Tischler (* 1962/1963) ist Leiter des Kontrollamtes der Stadt Salzburg (Kontrollamtsdirektor).

Laufbahn

Tischler war zuvor politischer Sekretär der damaligen Salzburger ÖVP-Spitzenmänner Bürgermeister Dr. Josef Dechant – von 1992 bis 1999 war er Büroleiter des Bürgermeisters – und Vizebürgermeister Karl Gollegger, sodann im Magistrat als Leiter des Umweltamts und der (zur Baudirektion gehörenden) Gebäudeverwaltung tätig gewesen. Im März 2005 wurde er zu einem der ÖVP-Stadtparteiobmann-Stellvertreter gewählt.

Im Juli 2008 wurde er vom Gemeinderat gegen die Stimmen der Bürgerliste zum Leiter des Kontrollamtes bestellt.

Porträt

Max Tischler – der Mann, der Salzburgs SPÖ zur Weißglut bringt (Juli 2018)

Viele Stadtpolitiker haben sich schon über Max Tischler geärgert. Die Prüfberichte „seines“ Kontrollamtes sorgen immer wieder für Zündstoff. Dass der Beamte weiß, wo er die heiklen Dinge suchen muss, verdankt er nicht zuletzt seinem (parteipolitischen) Lebenslauf.

Max Tischler steht im Mittelpunkt der Kritik der SPÖ. Seit zehn Jahren ist der 55-Jährige (2018) Chef des Kontrollamts. In dieser Zeit sind etliche Prüfberichte erschienen, die in der Stadtpolitik für Zoff sorgten – zuletzt etwa die Swap-Berichte und die Feststellung, dass der Gemeinderat nicht korrekt über die Finanzgeschäfte informiert worden war. Auch die ASKÖ beziehungsweise den ASV Itzling hat das Kontrollamt überprüft – mit weitreichenden Konsequenzen. Die festgestellten Malversationen waren Grundlage für einen Strafprozess.

Tischler ist der schwarzen Reichshälfte zuzuordnen. Schon sein Vater war Beamter, ein Hofrat beim Land.

Max Tischler studierte Jus und stieß nach seinem Gerichtsjahr als Sekretär zu ÖVP-Vizebürgermeister Josef Dechant. Von 1992 bis 1999 war er Büroleiter des Bürgermeisters, später stellvertretender ÖVP-Stadtparteiobmann, anschließend Leiter des Umweltamts und Leiter der städtischen Gebäudeverwaltung. Er kennt die Verwaltung und die Arbeit in einem Bürgermeisterbüro gleichermaßen. Insofern weiß er in seiner jetzigen Position vielleicht zu gut, wo er bei heiklen Prüfungen nachgraben muss. „Geärgert“ hat sich von den politischen Fraktionen jede schon einmal über ihn – je nachdem, wen die Kritik in den Prüfberichten gerade traf. „Vor einem Jahr hat mich die Bürgerliste noch kritisiert, dass ich zu Schaden-freundlich wäre. Dabei kritisieren wir ja nicht. Wir stellen nur dar. Das reicht schon“, meint der Beamte.

Privat ist Tischler mit der Geschäftsführerin des Roten Kreuzes, Sabine Kornberger-Scheuch, liiert. Das Paar hat zwei Kinder (12 und 14 Jahre).

Quellen

Weblink

Zeitfolge
Vorgänger

Peter Fröhlich

Kontrollamtsdirektor
seit 2008
Nachfolger