Michael Sowa

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Michael Sowa bei der Präsentation des Saisonprogramms 2019/20 mit Bernd Gaubinger, Günther Ramusch und Shane Woodborne.
Sitftungsvorstand Michael Sowa überreicht Scheck für Bella Musica an Rektorin Elisabeth Gutjahr. Bildnachweis: Universität Mozarteum
Pressekonferenz in Shanghai.
Michael Sowa mit Alondra de la Parra in Berlin. Bildnachweis: Julia Lepka
Vorstand und Management der Salzburger Kulturvereinigung (2017): Othmar Raus, Heinz-Erich Klier, Elisabeth Fuchs, Josefa Hüttenbrenner, Hans Schinwald, Michael Sowa. Bildnachweis: Neumayr

Michael Sowa (* 1982 in Wiener Neustadt, .) fungiert derzeit (2019) als Berater für Pure International Cultural Development und ist Mitglied im Vorstand der On the Culture of Harmony Privatstiftung. Außerdem geht er einem Lehrauftrag für für Kulturmanagement[1] an der Universität Salzburg nach. Er war Geschäftsführer der Camerata Salzburg und Marketingleiter der Salzburger Kulturvereinigung.

Karriere

Michael Sowa ist es eine Herzensangelegenheit, "klassische Musik" einem möglichst breiten Publikum aller Altersstufen und unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zugänglich zu machen.

Als Geschäftsführer der Camerata Salzburg[2] konnte Michael Sowa nachhaltige künstlerische und organisatorische Weichen für die Zukunft des Orchesters zu stellen: So wurden mit Renaud Capuçon, François Leleux und Fazil Say drei der wohl bedeutendsten Musiker-Persönlichkeiten als offizielle „künstlerische Partner“ - und mit ihnen eine Reihe spannender Projekten - für die Camerata Salzburg engagiert. Außerdem verantwortete Sowa den Aufbau einer intensiven Partnerschaft mit dem britischen Dirigenten Andrew Manze einschließlich der Planung und Erarbeitung eines über mehrere Saisonen angelegten innovativen Zyklus aller Symphonien von Franz Schubert sowie die Zusammenarbeit mit der aufstrebenden mexikanischen Dirigentin Alondra de Parra. Darüber hinaus wurden zahlreiche für das Orchester sehr wichtige Aufnahme-Projekte mit u.a. Künstler wie Renaud Capuçon, Hélène Grimaud, und Felix Klieser initiiert. Letztere kletterte kurz nach Veröffentlichung auf den zweiten Platz der deutschen Klassik Charts und hielt sich über mehrere Monate hinweg in den Top 10.

Weitere Erfolge waren die Steigerung der Auslastung bei den Abokonzerten in Salzburg von 88 % auf 95 % sowie insgesamt eine Ausweitung der nationalen und internationalen Konzerttätigkeit. Das inkludiert auch die strukturelle Verankerung des Orchesters bei den Tiroler Festspielen[3] in Erl. Mit der „Modernisierung“ des Festivals „Schubert in Gastein“ und der Belebung von Musikvermittlungsprojekten und Konzertformaten wie „Camerata Young“, „Camerata Talk“, „Side by Side“, „Conduct Us“ und einem erweiterten Jugendkartenangebot wurden wichtige Maßnahmen zur Heranbildung des Publikums von Morgen angeregt. Schließlich ist es gelungen ein seit vielen Jahren wieder positives Ergebnis für den Verein Camerata Academica des Mozarteums Salzburg zu erwirtschaften.

Auch bei seiner Tätigkeit als Marketingleiter der Salzburger Kulturvereinigung, Salzburgs führendem Konzertveranstalter und Hauptveranstalter aller Konzerte im Großen Festspielhaus außerhalb von Festspielzeiten (über 5 000 Abonnenten ), ist es Michael Sowa gemeinsam mit Elisabeth Fuchs und Josefa Hüttenbrenner über einen Zeitraum von neun Jahren gelungen, einen Kreislauf in Gang zu setzten, der Salzburgs führenden Konzertveranstalter als einen offenen, modernen agierenden Kulturbetrieb positionierte. Somit konnte auch die Auslastung bei einer gleichzeitigen Senkung des Altersdurchschnitts des Konzertpublikums von 88 % auf 94 % (Stand 2016) erhöht werden. Ausschlaggebend dafür waren umfassende und nachhaltige Initiativen im Bereich der Musikvermittlung wie etwa die Integration von Schüler- und Lehrlingskonzerten, eine enge Zusammenarbeit mit den „Salzburger Kinderfestspielen“ sowie eine Erweiterung des Kartenangebots für Kinder- und Jugendliche sowie die Etablierung eines modernen Kulturmarketings einschließlich der Erarbeitung eines neuen Corporate Designs und eines adäquaten Internetauftritts. Sowa fungierte zudem als künstlerischer Berater und verfasste mehrmals die Einführungstexte in den Abendprogrammheften und präsentierte die Einführungsvorträge in der Förderer-Lounge des Großen Festspielhauses.

Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, kam Michael Sowa bereits in frühester Kindheit mit Kunst und Kultur, vor allem aber mit Musik in Berührung. So wurde er insgesamt sieben Jahre auf dem Klavier und fünf Jahre auf der Klarinette ausgebildet.

Im Jahr 2006 war er für UNITEL[4] in München sowie die Internationale Sommerakademie am Mozarteum tätig. Außerdem ist er immer wieder gern gesehener Vortragender zum Thema "Self-Management and Marketing for Classical Musicians" an der Musikuniversität von Ljubljana (Slowenien). Michael Sowa studierte im Rahmen eines Leistungsstipendiums des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur Arts Management an der University of London[5], Digital Media Studies und ein Jahr lang Musikwissenschaft an der Universität Salzburg. Seine wissenschaftlichen Arbeiten befassen sich mit dem rückgängigen Interesse Jugendlicher an klassischer Musik sowie der Umwegsrentabilität der TV-Übertragung des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker. Im Jahr 2011 untersuchte Sowa an der Harvard University[6] die Gemeinsamkeiten der Arbeit von Managern und Dirigenten.

Bilder

 Michael Sowa – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Presse

Quellen

Einzelnachweise