Pfahlbaumuseum Mondsee

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Das Pfahlbaumuseum Mondsee befindet sich gemeinsam mit dem Heimatmuseum in der ehemaligen Klosterbibliothek des Klosters Mondsee.

Allgemeines

Im ersten Stock (Raum I) ist die Pfahlbauforschung und ihre Geschichte dargestellt. Bildtafeln zeigen alte Vorstellungen von Pfahlbauten und alte Methoden der Fundbergung sowie die neuen Forschungsmethoden. Matthäus Much, Altmeister der österreichischen Pfahlbauforschung, entdeckte 1872 das Pfahlfeld See und 1874 das Pfahlfeld Scharfling am Mondsee.

Pfahlfeld See - UNESCO Weltkulturerbe

Am 24. Juni 2011 erhob das zuständige Komitee der UNESCO 111 derartige Felder im Alpenraum zum Weltkulturerbe. Damit gehören die drei Fundstellen im Attersee und die Fundstelle im Mondsee mit der Pfahlbausiedlung im Keutschacher See in Kärnten zu den damit neun Welterbestätten in Österreich (Stand Juli 2011).

Im Wasser hat sich organisches Material wie Holz, Textilien, Tierknochen, Nahrungsmittel und anderes sehr gut erhalten. So konnte man die Lebensumstände dieser Menschen rekonstruieren.

1870 entdeckte man das Pfahlbaufeld in Seewalchen am Attersee, 1872 jenes im Mondsee. Aus den reichen Funden entstand dann der Begriff "Mondseekultur". Es folgten dann in den 1970er und 1980er Jahren umfangreiche Pfahlbauforschungen. So entstand das Leben der Pfahlbauer auf 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche in vier Räumen des ehemaligen Klosters Mondsee.

Quelle