Pfarrkirche hl. Paulus

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Pfarrzentrum St. Paul
Pfarrkirche St. Paul in Salzburg

Die Pfarrkirche hl. Paulus[1] ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Maxglan-Riedenburg in der Stadtpfarre Salzburg-St. Paul in der Landeshauptstadt Salzburg.

Patrozinium

Das Patrozinium wird am 25. Jänner gefeiert, dem Fest der Bekehrung des Apostels Paulus. In der Wahl des Apostels Paulus zum Pfarrpatron sollte sich die Vorstellung von einer missionarischen lebendigen Kirche im Sinn des II. Vatikanischen Konzils ausdrücken, außerdem gab es in der Diözese noch keine Kirche, die dem Apostel Paulus geweiht war (wenn man von der Pfarrkirche Lessach einmal absieht).

Geschichte

Erinnerungstafel an die Grundsteinlegung für die Stadtpfarrkirche hl. Paulus am 2.10.1993

Am 2. Oktober 1993 legte Erzbischof Dr. Georg Eder den Grundstein für die Kirche und das neue Pfarrzentrum St. Paul. Im Juni 1995 war die Kirche weitgehend fertig gestellt und ein Jahr später, am 30. Juni 1996, wurde sie geweiht. Die Anfänge der Pfarre gehen allerdings weiter zurück. Am 28. November 1965 wurde die erste Sonntagsmesse mit Pater Rafael Kleiner im damaligen Maxglaner Kino (Lichtspiele Maxglan) gefeiert und 1972 traf sich die Gemeinde zur ersten Osternachtfeier im Gemeindesaal, der dann für zwanzig Jahre das Zentrum der Pfarre sein sollte. Der Neubau war das große Anliegen des Pfarrers Johann Winkler († 30. März 1994), der allerdings die Fertigstellung nicht mehr erleben konnte.

Der Plan für die Kirche stammt vom Salzburger Architekturbüro Dipl.-Ing. Erio K. Hofmann, in Zusammenarbeit mit Arch. Dipl.-Ing. Albert Rothenthal. Als Grundidee wurde das Motiv des Zeltes aufgenommen, entsprechend dem Kirchenbild des II. Vatikanischen Konzils vom „pilgernden Gottesvolk“. Diese Vorstellung drückt sich vor allem in der Konstruktion mit Leimbindern aus Fichtenholz aus.

Künstlerische Ausgestaltung

Der erste Beitrag zur künstlerischen Ausgestaltung kam vom akadem. Maler Richard Hirschbäck aus Zell am See. Er lieferte für die zwei Giebelfenster und die drei Glastüren zum Atrium die Entwürfe, die in einfachen geometrischen Formen gehalten sind. Das nordöstliche Giebelfenster ist, entsprechend der Richtung des Sonnenaufgangs, in kühlen Farben gehalten, das südwestliche Fenster trägt die Farben des Sonnenuntergangs, Gelb, Rot und Gold. Die Symbolzahl „drei“ begegnet uns in den drei Türen, die ins Atrium führen. Sie sind gestaltet auf der Basis der drei geometrischen Grundmuster, Quadrat, Kreis und Dreieck, und symbolisieren Glaube, Hoffnung und Liebe oder auch die Dreieinigkeit Gottes. Die Glasfachwerkstätte Schlierbach führte die Arbeiten aus.

Altarraum

Die Gestaltung des Altarraums wurde Prof. Hubert Schmalix aufgrund eines Wettbewerbs übertragen, der im Jahr 1992 ausgeschrieben worden war, noch vor dem Bau der Kirche. Die Arbeiten von Prof. Schmalix haben die Kirche von St. Paul weit über die Grenzen Salzburgs hinaus bekannt gemacht. Sein Werk in St. Paul umfasst vor allem Altar, Ambo und Tabernakel sowie das große Fresko an der Altarrückwand mit 115 m².

Fresko

Das Fresko trägt den Titel „Weg des Paulus“. Auf klassische Weise mit reinem Kalkputz hergestellt, ist es in fünf Segmente aufgeteilt, die von rechts nach links zu lesen sind. Mit der ihm eigenen Handschrift geht der Künstler mit archaischen Formen, aber nichtsdestoweniger großer Sensibilität dem seelischen Weg eines Menschen nach.

(1) Das rote, gewolkte Feld ganz rechts steht für die Aggression und die Leidenschaft des Paulus, der ja alles andere als ein Durchschnittsmensch war. Das Rot bezieht sich wohl auch auf das Leid, das Paulus nach seinen eigenen Worten über die „Leute vom Weg“, wie man die Christen zunächst nannte, gebracht hat, bis hin zur Ermordung des Stefanus, bei der er ja anwesend war.

(2) Das zweite Feld stellt den erstarrten Menschen in der Härte des Gesetzesmenschen dar. In der Körpermitte ist er hier eingeengt durch zwei schwarze Flächen, die ihm jede Bewegungsfreiheit nehmen. Arme und Beine sind starr, die Ohren eckig, die Augen grau verschattet. Dass der Kopf vom Körper durch eine Linie getrennt ist, kann man wohl so verstehen, dass der Mensch von seinem Gefühl abgeschnitten ist.

(3) Das große Lichtfeld in der Mitte ist ein starker Ausdruck für das so genannte Damaskus-Erlebnis des Paulus. Diese intensive Christusbegegnung trägt und bestimmt Paulus sein Leben lang. Die Farbe ist ein Gelb, das nicht nur warm und angenehm ist. Im Damaskus-Erlebnis erleidet Paulus zunächst ja einen völligen Zusammenbruch. Dass er drei Tage blind ist, ist eine Parallele zu den drei Tagen des Jesus im Grab. Im Grund ist diese Erfahrung ein Durchgang durch den Tod hin zur Auferstehung. Der Apostel hat sich diese Lebenswende nicht ausgesucht, wie auch der Künstler selber betont hat. Das Harte und Plötzliche des Lichtes wird durch die Glühbirne angedeutet, die zudem ein Zitat aus „Guernica“, einem Werk Picassos, darstellt. Dieses Mittelfeld lässt uns im Fresko „Weg des Paulus“ auch ein Werk zum Thema „Auferstehung“ sehen.

(4) Die Paulus-Figur links ist das Bild des Menschen, der aus einer Krise hervorgeht und sich auf einen neuen Weg begibt. Langsam beginnt er sich zu bewegen, hebt eine Hand, ist in seiner Haltung gelöst. Auffällig ist der Rücken, der nicht mehr in eine starre Form gepresst ist, sondern der Linie der Wirbelsäule folgt. Das Ohr ist nicht mehr eckig, im Auge ist Klarheit und Farbe. Das Blau im Auge wiederholt sich im Ohr, im Mund und auf dem Arm. Nicht nur das Sehen wird neu, sondern auch das Hören, das Reden und das Handeln. Vielleicht wollte der Künstler schon mit der kleinen blauen Fläche bei den Füßen der starren Figur auf dem zweiten Feld die Wandlungsfähigkeit des Paulus andeuten. Das gitterförmige Ornament des vierten Feldes ist eine Dekoration, stilisierte Lilien werden manchmal so dargestellt. Den Kopf umgibt ein Heiligenschein in kräftiger roter Farbe. Im Vergleich der beiden Figuren zeigt sich, dass Paulus derselbe geblieben ist. Es ist gleichermaßen wohltuend wie realistisch, dass es sich trotz aller Veränderungen um denselben Menschen handelt.

(5) Das fünfte und letzte Feld zeigt oben einen weißen Lichtstrahl, der am Heiligenschein des Paulus angesetzt ist. Paulus gewinnt neue Perspektiven für sein Leben und er wird auch anderen Menschen zur Orientierung, er hat für sie die Funktion eines Leuchtturms. Darunter ist eine kleinasiatische Küstenlandschaft zu sehen, in Anspielung an die Missionsreisen, die Paulus in Kleinasien und Griechenland, ja sogar bis nach Rom unternommen hat. Der Künstler hat zwei komplementäre Farben gewählt, Hellgrün und Orange, die er sehr flächig einsetzt. Komplementärfarben ergeben zusammen weißes Licht, so wie aus allem, was im Leben auseinandergebrochen ist, unter dem Eindruck der Glaubenserfahrung wieder ein Ganzes werden kann. „Wer in Christus ist, ist eine neue Schöpfung“, schreibt Paulus in einem seiner Briefe. Die rotierenden blauen Spiralen deuten auf die Bewegung hin, die dem Leben des Paulus einen völlig neuen Sinn gegeben hat. Alles, was Paulus tut, wird aber abgestützt von einem schalenförmigen, tiefblauen Feld. Das Ultramarinblau ist seit jeher die Farbe der Transzendenz, des Grenzüberschreitenden, Mystischen. So ist das, was Paulus ins Leben ruft, nicht Aktionismus, sondern der mystische Leib Christi, wie er die Kirche immer wieder nennt.

Schmalix hat es mit diesem Fresko geschafft, drei Dinge miteinander zu verbinden. Als erstes die Theologie des Paulus. Häufig arbeitet Paulus mit gegensätzlichen Typologien, die er einander gegenüberstellt. Dieses wichtige Element der paulinischen Theologie findet sich in den beiden Figuren, die das Fresko beherrschen. Als Zweites wird hinein verknüpft der seelische Prozess eines jeden Menschen, der sich auf den Weg macht. Und das Dritte ist schließlich die ganz persönliche Biographie des Paulus. Ein gebildeter, aber auch getriebener Mensch findet durch eine krisenhafte Erfahrung des Zu-Grunde-Gehens zu einem neuen Bewusstsein, das ihn auch ganz wörtlich genommen zu einem Aufbruch motiviert.

Manchen erscheint die Formensprache von Prof. Hubert Schmalix unzugänglich oder zumindest gewöhnungsbedürftig. Das Bedeutende an der Gestaltung dieses Kirchenraumes ist aber, dass der Künstler von den Wurzeln her denkt und fühlt. Er versucht, dem Selbstverständnis des Paulus auf den Grund zu gehen, so wie er uns wirklich in seinen Briefen begegnet. Gerade die dem Bild eigene Spur von Ironie zeigt einen Weg der Annäherung an die schwierige Persönlichkeit des Paulus. Möglicherweise findet, wer sich mit diesem Werk auseinandersetzt, etwas von sich und seiner eigenen religiösen Erfahrung wieder.

Weitere Gegenstände im Altarraum

Altar, Ambo und Tabernakelsockel sind aus einem feinkörnigen durchgefärbten Beton, hergestellt von Facharbeitern der Firma Ferro-Betonit. Der Betonguss ist in dieser Struktur und Färbung sicher einzigartig. Altar, Ambo und Tabernakel sind übrigens so im Altarraum positioniert, dass ihr gemeinsamer Schwerpunkt auf der Symmetrieachse der Kirche liegt. Dadurch soll zum Ausdruck gebracht werden, dass nach der Liturgiekonstitution des II. Vatikanischen Konzils der Tisch des Wortes und der Tisch des Brotes gleichwertig sind.

Altar

Im Altar sind in Nischen zwölf Köpfe aus Bronze eingearbeitet. Zwölf ist die Zahl des Bundesvolkes. Das Bundesvolk des Alten und Neuen Testaments feiert mit der Gemeinde und die Gemeinde ist unterwegs mit dem Bundesvolk. Vom Alten Testament aus gesehen stehen die Köpfe für die zwölf Stämme Israels, vom Neuen Testament aus gesehen für die Apostel. Das Besondere daran ist, dass durch die konkrete Ausführung der Köpfe nicht nur zwölf Männer im Palästina von vor 2000 Jahren angesprochen sind, sondern dass der Begriff Apostel geöffnet wird für Menschen – Männer und Frauen – aller Zeitepochen und aller Kulturen.

Altaransicht der Pfarrkirche St. Paul
Ambo

Im Ambo sind fünf Köpfe eingelassen, einer und vier. An dem Ort, an dem die Hl. Schrift vorgelesen wird, geht es um alle, die geschrieben haben. Vom Alten Testament her gesehen sind es die vier großen Propheten (Jesaja, Jeremia, Ezechiel, Daniel), vom Neuen Testament her die vier Evangelisten. Der oberste Kopf stellt natürlich Paulus dar, als Kirchenpatron und als Verfasser seiner Briefe.

Tabernakel

Der Tabernakel ist aus Bronze gefertigt und tiefschwarz patiniert. Mit der auf das Einfachste reduzierten Form und der schwarzen Farbe wollte der Künstler auf die Schwierigkeit hinweisen, über Gott etwas auszusagen. Die einfachste dreidimensionale Form ist der Würfel – hier ist sogar darauf geachtet worden, dass keine Scharniere und Angeln sichtbar sind – und Schwarz ist die Farbe, die Licht- und Wärmestrahlen absorbiert. Innen ist der Tabernakel vergoldet, was auf die Herrlichkeit Gottes hinweist. Das Gold sammelt das Licht aus der Kirche selbst noch in der Dämmerung. Diese Ausführung, die auf jede Verzierung verzichtet, verleiht dem Tabernakel eine kraftvolle Ausstrahlung. Sie erinnert an das alttestamentliche Bilderverbot wie auch an den innersten, leeren und fensterlosen Raum des Tempels in Jerusalem, der Wohnstätte der Herrlichkeit Gottes. Durch einen Kristall unter dem Tabernakel leuchtet das ewige Licht, das die Gegenwart Christi in der Eucharistie andeutet.

Leuchter

Die vier Leuchter, die auf dem Boden um den Altar stehen, erinnern an das uralte, archaische Bild von den „Hörnern des Altars“, die uns in den Psalmen noch begegnen. Sie wurden ebenso wie der Osterleuchter auch von Prof. Hubert Schmalix geschaffen und wie alle Bronzeteile in der Gießerei Noack in Berlin gegossen.

Kreuz

Im Vortrags- und Kirchenkreuz wird eine Verbindung zwischen dem gekreuzigten und dem auferstandenen Christus ausgedrückt. Auf ganz schlichte Weise wird vom Künstler vermittelt, dass es keine Auferstehung gibt, ohne durch das Leiden gegangen zu sein, und dass nie das Kreuz das Endgültige, sondern die Auferstehung unser Ziel ist.

Sedilien und Gabentische

Auch die Sedilien, die Sitze für Priester, Ministrantinnen und Ministranten, sowie die Gabentische sind von Prof. Schmalix entworfen. Sie weisen als einziges Dekorationselement zwei kreisrunde Öffnungen in den Seitenteilen auf.

Wochentagskapelle

Die Wochentagskapelle ist durch eine faltbare Glaswand von der Kirche abgeteilt. Das Thema der Kapelle wird angegeben durch ein Marienbild „Maria, Mutter vom Guten Rat“. Es stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist eine Kopie des Gnadenbildes von Genazzano, 50 km östlich von Rom, in den Prenestiner Bergen gelegen.

Der Altar in der Kapelle stellt das Thema „Wurzel Jesse“ bzw. „Stammbaum Jesu“ dar und steht damit in Beziehung zum Marienbild. Er wurde von Hartwig Rainer Mülleitner 1996 geschaffen. Aus dem Wurzelstock einer Fichte, die auf 1 500 m Seehöhe in Kendlbruck im Lungau gewachsen war, arbeitete er den runden Altar heraus. In den Wurzeln ist ein Stein eingewachsen, ein Serpentinit, der an seiner Stelle belassen und an die Rundung des Altars angeglichen wurde. Die ausgenommene Mitte des Wurzelstocks ist unter einer Glasplatte abgesenkt. Unter der Glasplatte ist das Altarkreuz zu sehen, es ist aus demselben Material wie der eingewachsene Stein und kommt aus der unmittelbaren Umgebung des Standortes der Fichte. Der Stein, aus dem das Kreuz geschnitten ist, erinnert in seiner Form an einen Brotlaib. Er greift damit das Motiv der Eucharistie auf. Aus einer der kräftigen Wurzeln, die bei der Bearbeitung des Wurzelstocks übrig geblieben sind, hat der Künstler den Bodenleuchter, der neben dem Altar steht, angefertigt.

Orgel

Für die neue Kirche wurde zuerst von Pfarrer Hans Winkler ein Orgelpositiv mit 4 Registern angeschafft, das bis heute zur Liedbegleitung, zur Begleitung des Chores und als Continuo-Instrument verwendet wird. Es befindet sich rechts des Altares.

Ab dem Jahr 1999 war in der Kirche eine Übeorgel vom Mozarteum aufgestellt. Da diese Orgel auf Dauer nicht den Erfordernissen der Kirche entsprach und außerdem reperaturbedürftig war, wurde im April 2008 der Entschluss für einen Orgelneubau gefaßt. Es wurde ein Organisationskommitee für den Orgelneubau gegründet, wobei sich in der Pfarre eine geradezu beispiellose Unterstützung für die neue Orgel ergab. Sie wurde der Firma Nelson in Schweden gebaut. Schließlich konnte am 7. Juli 2012 die Segnung der Orgel bei einem Festgottesdienst mit Erzbischof Dr. Alois Kothgasser und anschließendem Pfarrfest erfolgen. Es erscheint auch bemerkenswert, dass die Kosten das Orgelprojekt in Höhe von 400.000 Euro bereits Ende 2012 voll ausfinanziert waren.

Eingangsbereich

Im Eingangsraum zur Kirche im Erdgeschoß des Turmes ist ein Ziegelstein eingemauert. Es handelt sich dabei um einen Schlussstein aus der „Porta Santa“ in San Paolo fuori le mura, den Pater Rafael Kleiner aus Rom mitgebracht hat. 1934 hat man mit solchen Ziegeln nach dem 100-Jahre-Jubiläum zur Wiedererrichtung der Kirche die Heilige Pforte vermauert. Sie wurde 1950 zum Heiligen Jahr wieder geöffnet, die Ziegel haben den Wert eines besonderen Geschenks.

Turm

Der Turm mit seiner verglasten Spitze, hergestellt von der Firma Seidenbusch aus Ried im Innkreis, ist inzwischen längst das Wahrzeichen St. Pauls geworden. Wie ein Kristall leuchtet er in der Nacht und weckt in vielen Bewohnern des Stadtviertels ein heimatliches Gefühl.

Glocken

Der Kirchturm trägt ein Geläute von fünf Glocken, die in der Gießerei Grassmayr in Innsbruck gegossen und nach den Anfangstönen des „Salve Regina“ gestimmt worden sind. Geweiht sind sie dem Kirchenpatron Paulus sowie den vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Ebenso wie die Glocken wurden in der Gießerei Grassmayr die Weihwasserbecken aus Bronze hergestellt.

Ein Jahrhundert hätte sie halten sollen, die 1,8 Tonnen schwere und 1,5 Meter hohe Hauptglocke. Jedoch musste die 1994 gegossene Glocke und am 18. September geweihte desselben Jahres schon nach 17 Jahren, Anfang Jänner 2012, ausgetauscht werden. Sie hatte einen Sprung bekommen. Die alte Glocke kostete 1,4 Millionen Schilling, rund 100.000 Euro. Die Kosten für den Neuguss der Glocke übernahm jedoch die Gießerei Grassmayr[2].

Weblinks

Quellen

  • Homepage der Pfarre St. Paul
  • persönliche Gespräche mit Pfarrmitgliedern von St. Paul

Einzelnachweise

  1. Kirchenname Quelle www.kirchen.net
  2. Salzburger Nachrichten, 11. Jänner 2012