Pfarrkirche zu den Hll. Rupert und Virgil (Dorfgastein)

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Die Pfarrkirche

Die Pfarrkirche zu den Hll. Rupert und Virgil ist die Pfarrkirche der Pongauer Pfarre Dorfgastein. Sie steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Die Pfarrkirche ist frühgotisch und den beiden Salzburger Landesheiligen Rupert und Virgil geweiht. 1350 wurde die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche war vorerst Filialkirche der Mutterpfarre Gasteins. 1455 wurde durch eine Stiftung ein "Gesellpriester" für weitere Gottesdienst in Dorfgastein gewonnen und im Zuge der Gegenreformation kam es 1735, also nach der großen Protestantenvertreibung, zur Errichtung eines Vikariates. Seit 1857 ist Dorfgastein eine eigene, selbstständige Pfarre.

Architektur und Ausstattung

Der Nordturm ist mit von einem Spitzhelm und türmchenartigen Aufsätzen an den Ecken bekrönt. 1616 wurden an Turm und Langhaus Stützpfeiler angebracht.Das zweijochige Langhaus geht in einen Chorraum mit 5/8-Schluss über. An der Westseite des Chors erhebt sich eine 1965 neu erbaute und erweiterte Sakristei. Das Juwel der Pfarrkirche ist die spätgotische Madonna, geschaffen um 1460. Sie zeigt die Gottesmutter mit dem Kind auf der Mondsichel. Der Hochaltar wurde 1948 aus alten Teilen zusammengesetzt. Die Seitenaltäre entstanden 1669. Der Innenraum enthält auch etliche Schnitzwerke des 17. und 18. Jahrhunderts. 2001 wurden Teile der Pfarrkirche renoviert.

Bildergalerie

Quelle