Pfarrkirche zum hl. Vitus (St. Veit im Pongau)

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Die Pfarrkirche
Der Hochaltar der Pfarrkirche.
Die Pfarrkirche

Die Pfarrkirche zum hl. Vitus ist die katholische Pfarrkirche der Pfarre St. Veit im Pongau in der Pongauer Marktgemeinde St. Veit. Sie zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Marktgemeinde.

Patrozinium

Patrozinium ist am 15. Juni, hl. Vitus.

Geschichte

Die erste Kirche wurde im romanischen Stil in den Jahren zwischen 850 und 950 gebaut. Die erste schriftliche Nennung der Pfarre („parrochia sancti Viti“) ist mit der Schenkungsurkunde des Salzburger Erzbischofs Gebhard aus dem Jahr 1074 überliefert. 1244 übertrug Erzbischof Eberhard die Pfarre an das Domkapitel. Die Kirche fiel dem großen Marktbrand im Jahre 1334 zum Opfer und wurde anschließend wieder neu errichtet. Sie erhielt einen 42 Meter hohen Turm. In den folgenden Jahren wurden Vergrößerungen und Umbauten vorgenommen. Anstatt der ehemaligen einschiffigen Kirche entstand um 1400 eine vierschiffige gotische Basilika, die dem hl. Vitus geweiht wurde. Der achteckige Taufstein stammt aus der Zeit um 1500 und ist aus rotem Marmor gefertigt. Sehenswert sind in der Kirche die ehemalige "alte Sakristei" sowie die aus dem 14. und dem 17. Jahrhundert stammenden Fresken. Der achteckige Taufstein stammt aus der Zeit um 1500 und ist aus rotem Marmor gefertigt. Sehenswert in der Kirche sind die ehemalige "alte Sakristei" sowie die aus dem 14. und 17. Jahrhundert stammenden Fresken.

Bei einer Fassadenrenovierung 2007 wurde eine vermutlich bereits um die Mitte des 17. Jahrhunderts zugemauerte Pforte am Südportal der Kirche entdeckt. Man konnte sie vorher von außen nicht sehen, weil sie mit Steinen zugemauert war und der darüber befindliche Fassadenverputz sie vollständig verdeckte. Auf Betreiben von Dechant Alois Dürlinger wurde die Pforte am 8. Dezember 2015 aus Anlass des "Heiligen Jahres der Barmherzigkeit" als sogenannte "Heilige Pforte" wieder geöffnet. Der rührige Dechant und Pfarrer von St. Veit und zwei der insgesamt 24 Flüchtlinge, die Dürlinger im Pfarrhof und im Mesnerhaus beherbergte, ein syrischer Christ und ein irakischer Muslim, leisteten die Vorarbeit und entfernten den Großteil des Mauerwerks. Erzbischof Franz Lackner durchschlug schließlich mit einem großen Steinschlegel die restliche Mauerschicht.

Bilder

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Quellen