Mikis Theodorakis

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Mikis Theodorakis 2004

Mikis Theodorakis (* 29. Juli 1925 auf der Insel Chios, Griechenland; † 2. September 2021 in Athen) war ein griechischer Komponist, Schriftsteller und Politiker.

Salzburgbezug

Mikis Theodorakis erhielt am 6. Juni 2018 die Ehrendoktorwürde der Philosophie der Universität Salzburg. Er wurde für seine „zeitlose Musik und für seinen Kampf für die Menschenrechte“ geehrt.

Mit zwölf Jahren hörte der junge Grieche die Geschichte des Komponisten Wolfgang Amadé Mozart, der achtlos in einem Massengrab bestattet wurde. Das veranlasste ihn zu einem Rückzug, dessen Einsamkeit durch nichts als seine Violine erhellt werden konnte. Von Mozart wurde, wie Theodorakis in seiner Dankesrede unterstrich, die aufrührerische Seite seines Charakters maßgeblich mitgestaltet, „sodass ich all die Labels wie 'Anarchist', 'Linker', 'Sozialist' und 'Kommunist' sowie alle dazu gehörigen Theorien bezüglich meiner Person seither in einem einzigen Wort zusammenfassen würde: antiautoritär“.

Treibende Kraft hinter der Ehrung war Wassilios Baros, Universitätsprofessor für Bildungsforschung an der Universität Salzburg, der auch die Laudatio hielt.

Der Festakt wurde unter anderem durch Aufführung der „Mauthausen-Kantate“ veredelt, der Texte des griechischen Autors Iakovos Kambanellis, eines Überlebenden des Konzentrationslagers Mauthausen, zugrunde liegen und die von der bekannten griechischen Sängerin Maria Farantouri vorgetragen wurde.

Weiterführend

Für Informationen zu Mikis Theodorakis, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Quellen