Österreich

3 Prozent mehr Gehalt für alle in der Metallindustrie

Mit der heutigen Einigung auf eine dreiprozentige Lohn- und Gehaltserhöhung für die Beschäftigten der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen ist die heurige Herbstlohnrunde für die 186.000 Beschäftigten der Metallindustrie zu Ende gegangen. Der neue Mindestlohn liegt bei 1.848,08 Euro brutto.

Für alle Beschäftigte in der Metallindustrie gibt es drei Prozent mehr Lohn und Gehalt. Robert Ratzer  SN/robert ratzer
Für alle Beschäftigte in der Metallindustrie gibt es drei Prozent mehr Lohn und Gehalt. Robert Ratzer

"Die vereinbarten Lohn- und Gehaltserhöhungen bedeuten bei einer Inflationsrate von 1,9 Prozent einen deutlichen Reallohnzuwachs", betonten die beiden Verhandlungsleiter auf Gewerkschaftsseiten, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp), nach insgesamt 18 Verhandlungsrunden.

Im Rahmenrecht gibt es Verbesserungen bei den Auslandsdienstreisen und bei der Karenzanrechnung. Den Arbeitgebern wiederum wurde beim Wunsch nach mehr Arbeitszeitflexibilisierung entgegen gekommen. Geltungstermin des neuen Kollektivvertrages ist der 1. November 2017. Die Laufzeit beträgt zwölf Monate.

Obwohl die Arbeitgeber 2012 unter Protest der Gewerkschaften eine Aufsplittung der KV-Verhandlungen in sechs Fachverbände durchgesetzt hatten, haben auch heuer wieder alle Verbände gleich abgeschlossen. Die Verhandlungen starteten vor acht Wochen mit dem größten Verband, der Metalltechnischen Industrie.

Derzeit am Laufen sind die KV-Verhandlungen für die rund eine halbe Million Beschäftigten des Handels.

Quelle: APA

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