Österreich

Apfelernte 2016 brachte nur ein Viertel des Normalertrags

Die heurige Apfelernte ist gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Heuer wurden österreichweit nur 48.000 Tonnen geerntet.

Apfelernte 2016 brachte nur ein Viertel des Normalertrags SN/APA (dpa)/Ingo Wagner
2016 war kein gutes Apfeljahr.

Das ist ein Viertel einer Normalernte bzw. gegenüber 2015 ein Rückgang von 78 Prozent. Grund ist der Frosteinbruch Ende April, der nur die Apfelbäume in Oberösterreich verschont hat, teilte der Bauernbund am Freitag anlässlich des Tags des Apfels mit.

Im Haupt-Apfelland Steiermark gab es einen Ernteeinbruch gegenüber 2015 von 87 Prozent. Auch im Burgenland und in Niederösterreich gab es mit einem Minus von 60 bzw. 46 Prozent deutliche Einbusen gegenüber dem Vorjahr. "Annähernd 40 Prozent der Produktion werden in biologischer Weise geführt, aber wir können noch ökologischer werden", stellt Rupert Gsöls, Verbandsobmann der Erwerbsobstbauern, in Aussicht.

Bauernbundpräsident Jakob Auer (ÖVP) sieht die Hilfe aus dem Katastrophenfonds für die betroffenen Bauern als wichtig an. Er lobt auch die neue Möglichkeit der erweiterten Ernteschutzversicherung.

Quelle: APA

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