Wirtschaft

Arbeitslosenquote in EU und Euroraum auf niedrigem Stand

Die Arbeitslosenquoten im Euroraum und in der gesamten Europäischen Union sind im September im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben und weisen weiterhin die niedrigsten Werte seit dem Jahr 2008 bzw. 2000 auf. Im Euroraum lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im September 2019 bei 7,5 Prozent, teilte Eurostat am Donnerstag mit. Im September 2018 waren es 8,0 Prozent gewesen.

Österreich liegt mit 4,5 Prozent unter dem EU-Schnitt SN/APA (Archiv)/HERBERT PFARRHOFER
Österreich liegt mit 4,5 Prozent unter dem EU-Schnitt

In allen 28 EU-Ländern lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote nach den Berechnungen der EU-Statistikbehörde bei 6,3 Prozent und ist im Vergleich zu September 2018 ebenfalls gesunken. Damals betrug die Arbeitslosenquote 6,7 Prozent.

Von den Mitgliedstaaten verzeichneten Tschechien (2,1 Prozent) und Deutschland (3,1 Prozent) im September 2019 die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten registrierten Griechenland (16,9 Prozent im Juli 2019) und Spanien (14,2 Prozent). Die beiden Länder führen auch bei der Jugendarbeitslosigkeit: 33,2 Prozent betrug die Quote im zweiten Quartal 2019 in Griechenland, in Spanien waren es 32,8 Prozent.

Österreich liegt laut Eurostat mit 4,5 Prozent unter dem EU-Schnitt. Nach der nationalen Berechnungsmethode beträgt die heimisch Arbeitslosenquote 6,7 Prozent. 334.464 Personen sind laut den aktuellen Daten des Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos.

In der gesamten EU waren gemäß der Schätzung von Eurostat im September 2019 insgesamt 15,6 Millionen Männer und Frauen arbeitslos (plus 48.000 arbeitslose Personen im Vergleich zum Vormonat, davon 12,3 Millionen im Euroraum (plus 33.000 Arbeitslose). Im September 2019 waren in der EU28 3,2 Millionen Personen im Alter unter 25 Jahren arbeitslos, davon 2,3 Millionen im Euroraum. Gegenüber September 2018 sank die Zahl der Arbeitslosen in der Europäischen Union um 889.000 Millionen und im Euroraum um 738.000.

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Arbeitslosenquote in 22 Mitgliedstaaten und blieb unverändert in Belgien, Portugal und Rumänien. Ein geringfügiger Anstieg wurde in Litauen und Dänemark verzeichnet, in Schweden betrug er ein Prozent. Die stärksten Rückgänge wurden in Griechenland (von 19,1 auf 16,9 Prozent zwischen Juli 2018 und Juli 2019), Zypern (von 8,0 auf 6,6 Prozent) und Estland (von 5,3 auf 3,9 Prozent zwischen August 2018 und August 2019) registriert.

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