Wirtschaft

Arbeitslosigkeit im April um 4,1 Prozent gesunken

Per Ende April waren heuer weniger Menschen in Österreich arbeitslos als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Arbeitslosenzahl ging um 4,1 Prozent auf 296.275 Personen zurück - das waren um 12.584 weniger als vor einem Jahr. Weitere 64.927 Jobsuchende befanden sich in Schulungen - ein Rückgang um 10.700 bzw. 14,1 Prozent, wie aus vorläufigen Daten des Sozialministeriums vom Mittwoch hervorgeht.

Die Konjunktur trübt sich zusehends ein SN/APA (Symbolbild)/HELMUT FOHRINGE
Die Konjunktur trübt sich zusehends ein

Die Schulungsteilnehmer miteingerechnet waren im April 361.202 Menschen ohne Arbeit. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang von 6,1 Prozent. Österreichweit gab es in dem Berichtsmonat 3,775 Millionen unselbstständig Beschäftigte - um 2 Prozent bzw. 74.000 mehr als im April 2018. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich den Angaben des Sozialministeriums zufolge um 13,1 Prozent (oder 9.275) auf 80.288.

Bei den Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren hat die Arbeitslosigkeit heuer im April besonders stark abgenommen. Per Monatsende waren 29.264 junge Menschen auf Jobsuche - das waren um 8,2 Prozent weniger als vor einem Jahr, so das Sozialministerium.

Deutlich verringert hat sich auch die Zahl der arbeitslos gemeldeten Männer - hier gab es im Jahresabstand einen Rückgang von 6,5 Prozent bzw. 10.862 auf 156.791 Personen. Bei den Frauen ging die Arbeitslosigkeit im Berichtszeitraum lediglich um 1,2 Prozent oder 1.722 auf 139.484 Stellensuchende zurück. Rund ein Drittel der Arbeitslosen (96.575 Personen) waren Ausländer - ein Zuwachs von 1,7 Prozent oder 1.647 Menschen. Bei den Inländern hingegen ging die Arbeitslosigkeit um 6,7 Prozent oder 14.231 auf 199.699 Personen zurück.

Weiters waren Ende April 97.362 über 50-Jährige ohne Job. Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutete dies einen leichten Anstieg von 0,6 Prozent. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen betrug insgesamt 16,3 Prozent. Nach Branchen betrachtet gab es die meisten Arbeitslosen im Tourismus (46.133), im Handel (42.829) und bei Zeitarbeitsfirmen (30.310).

Am Lehrstellenmarkt stieg die Zahl der Suchenden um 12,1 Prozent auf 5.407 und die Zahl der offenen Stellen um 21 Prozent auf 6.028. Besonders hoch war die Zahl der Arbeitssuchenden - neben Wien (114.385) - in Niederösterreich (47.244), der Steiermark (31.351) und Oberösterreich

Quelle: APA

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