Österreich

Bank für Gemeinwohl sammelt weiter Geld für Lizenz ein

Für den Start der genossenschaftlichen österreichischen "Bank für Gemeinwohl" (BfG) wird weiterhin Geld eingesammelt. Für ein Ansuchen um eine Banklizenz sind 6 Millionen Euro nötig. Wie die BfG-Genossenschaft am Donnerstag mitteilte, sind es bis jetzt 2,9 Mio. Euro, die von rund 4.000 Genossenschaftern gezeichnet worden sind.

Ab 200 Euro sind Anteile an der Genossenschaft zu haben, der Höchstbetrag liegt bei 100.000 Euro. Mit dieser Höchstsumme ist nun die deutsche GLS-Bank als Investor und Gründungsmitglied dazu gekommen. Bisher hatte keines der Mitglieder so viel investiert.

Neben der deutschen Genossenschaftsbank GLS sind am Aufbau der österreichischen Alternativbank bisher auch die EthikBank Deutschland, die Sparda Bank München, die Freie Genossenschaftsbank Schweiz, die Privatstiftung Sparkasse Neuhofen sowie die Raiffeisenbanken Lech, St. Johann und Bramberg engagiert.

Nach bisherigen Plänen will die Bank für Gemeinwohl 2017 mit einem Girokonto auf den Markt zu kommen, wenn die erforderliche kleine Banklizenz da ist.

Quelle: APA

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