Österreich

Barthold erwägt neue Klage rund um Novomatic-Causa

Der frühere Rapid-Torhüter und spätere Glücksspielbetreiber Peter Barthold will nach seiner Niederlage vor dem Oberlandesgericht Wien (OLG) gegen den Glücksspielkonzern Novomatic nicht aufgeben. Einerseits halte er sich eine außerordentliche Revision gegen das zweitinstanzliche Urteil offen. Andererseits werde er eine neue Klage im Zusammenhang mit dem Fall einbringen, sagte er am Montag zur APA.

Barthold hat gegen Novomatic eine mündliche Vereinbarung geltend gemacht, wonach ihm Novomatic nach dem Wegfall des kleinen Glücksspiels Entschädigungszahlungen bis 2024 versprochen hätte. Das OLG Wien hat dafür aber ebenso wie das Landesgericht Wiener Neustadt in erster Instanz keine Belege gefunden und die Klage Bartholds bzw. seine Berufung abgewiesen. Außerdem hat Barthold im Prozess behauptet, er habe von Novomatic Geld übernommen und ohne weitere Gegenleistung an das BZÖ bzw. BZÖ-Politiker weitergereicht. Novomatic und das BZÖ haben das dementiert. Nun sagt er, es werde "in dieser Causa noch eine Klage geben, aber Novomatic wird nicht selbst beklagt". Jedenfalls sei "diese Causa noch lange nicht vorbei".

Quelle: APA

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