Wirtschaft

Bauen 2017 teurer - Wohnbaupreise um 2,8 Prozent gestiegen

Bauen war 2017 teurer. Der Baupreisindex für den Hoch- und Tiefbau stieg im Vergleich zu 2016 um 2,2 Prozent, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Der Anstieg war damit größer als zuvor: 2016 waren die Baupreise 1,3 Prozent gestiegen. Der Wohnhaus- und Siedlungsbau verteuerte sich 2017 um 2,8 Prozent. Im Hochbau insgesamt sowie im sonstigen Hochbau betrug der Preisanstieg 2,7 Prozent.

Kosten steigen in fast allen Bereichen SN/APA (dpa-Zentralbild)/Patrick Pl
Kosten steigen in fast allen Bereichen

Weniger stark als im Hochbau stiegen die Preise im Tiefbau mit plus 1,4 Prozent. Dabei verteuerte sich der Straßenbau um 1,5 Prozent. Die Preise im Brückenbau stiegen um 1,2 Prozent, im sonstigen Tiefbau um 1,1 Prozent.

Grund für die höheren Preise im Hochbau waren laut Statistik Austria hauptsächlich die Bauleistungen der Professionisten, wie Bauspenglerarbeiten, Tischlerarbeiten oder die Bauleistung "Heizungsanlagen, Wärmetauscher, Lüftungszentralgeräte". Im Tiefbau sorgten untere anderem die Beton-, Stahlbeton- und Mauerungsarbeiten für größere Preisanstiege.

Im vierten Quartal 2017 waren die Baupreise um 2,4 Prozent höher als im Jahr davor. Im Hochbau insgesamt sowie im Wohnhaus- und Siedlungsbau betrug der Anstieg je 3,2 Prozent, im Tiefbau 1,2 Prozent.

Quelle: APA

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