Österreich

Berichte zu Hypo-U-Ausschuss unterschiedlich verfügbar

Die Parteien gehen ganz unterschiedlich mit ihren eigenen Berichten zum Hypo-Untersuchungsausschuss um.

Berichte zu Hypo-U-Ausschuss unterschiedlich verfügbar SN/APA (Archiv)/HELMUT FOHRINGER
Unterschiedliche Sichtweisen zum Hypo-Debakel.

Einige geben ihren Bericht freimütig an Journalisten weiter, manche zumindest bisher gar nicht, andere wiederum geben ihn unter der Hand weiter. Und die SPÖ hat ihren Bericht, wie sie heute mitteilte, gleich für jedermann einsehbar ins Internet - siehe http://go.apa.at/A8k8NdiK - gestellt.

So unterschiedlich wie die Parteien mit ihren Berichten umgehen, so unterschiedlich sind praktisch auch die parteipolitischen Sichtweisen auf das Hypo-Skandal. Die Regierungsparteien sehen das früher blau dominierte Kärnten als Hauptursache, die FPÖ und das Team Stronach geißeln vor allem die Verstaatlichung "ohne Not". Die Grünen sehen die Schuld gleich verteilt. Die NEOS orteten zumindest im Verlauf des U-Ausschusses immer auch einen Justizskandal.

Es sei Sache der Fraktionen, wie sie mit ihren Fraktionsberichten umgehen, hieß es auf Nachfrage aus der Parlamentsdirektion. Der gesamte und fertige Bericht wird erst am 10. Oktober nach einer letzten Geschäftsordnungssitzung im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur früheren Hypo Alpe Adria öffentlich. Endgültig beendet wird der erste U-Ausschuss nach Minderheitenrecht mit der Behandlung des Abschlussberichts im Plenum des Nationalrats am 12. Oktober.

Quelle: APA

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