Wirtschaft

Beschwerdeflut bringt Datenschützer an Grenzen

Längst nicht alle Unternehmen halten sich an die Vorschriften der DSGVO. Sechs Monate nach Inkrafttreten der neuen Regeln sind bereits 1200 Beschwerden bei der Datenschutzbehörde eingelangt. Sie arbeitet am Anschlag.

 SN/sergey nivens - stock.adobe.com

Wiener Wohnen ließ die Mieternamen auf Türschildern entfernen, ein Kindergarten in Deutschland schwärzte die Gesichter von Kindern im Fotoalbum: Grund für die bizarren Fälle: die Datenschutz-Grundverordnung. Beziehungsweise mitunter die Übererfüllung dieser seit Ende Mai geltenden Regeln. "Pauschal alle Türschilder zu entfernen ist wohl überschießend", sagt auch der stv. Leiter der österreichischen Datenschutzbehörde, Matthias Schmidl. Sechs Monate sind seit dem Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vergangen. Eine Millionenstrafe - bis zu 20 Millionen Euro sind möglich - wurde von der Behörde nicht ...

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