Wirtschaft

Bisher kein einziger arbeitsloser Trainer in AMS-Stiftung

Die von FPÖ-Sozialministerin Beate Hartinger-Klein initiierte Stiftung für arbeitslos werdende AMS-Trainer betreut bisher keinen einzigen von diesen, berichtet die "Wiener Zeitung". In der Stiftung sollten jene 1.200 AMS-Trainer unterkommen, die von den Sparmaßnahmen beim Arbeitsmarktservice betroffen sind.

Doch, so die Zeitung, bildet die Stiftung lediglich einen potenziellen Rahmen. In den Genuss der Leistungen kommt nur, wessen (ehemaliger) Arbeitgeber einen schriftlichen Vertrag mit dem Abwickler Aufleb GmbH abgeschlossen hat und danach den Arbeitgeber-Anteil von 4.536 Euro brutto einzahlt. Und dazu gibt es für die Firmen keinerlei Verpflichtung. Bis dato ist kein einziger Vertrag mit einem privaten Bildungsinstitut abgeschlossen worden, so die Zeitung.

Von Seiten des Sozialministeriums hieß es zur "Wiener Zeitung": "Das schon seit Jahrzehnten erfolgreich umgesetzte und an die Stiftungsidee angelehnte Maßnahmenkonzept beruht auf dem Prinzip, dass auch die von Personalabbau betroffenen Betriebe Mitverantwortung für die Zukunft jener Mitarbeiter/innen übernehmen, deren Dienstverhältnisse aufgelöst werden müssen. Mit dem bereitgestellten AMS-Budget (...) soll ein umfassendes Unterstützungs- und Qualifizierungsangebot für die betroffenen Trainer und Trainerinnen ermöglicht werden. Es bedarf hier aber auch der notwendigen Bereitschaft der Bildungseinrichtungen."

Quelle: APA

WIRTSCHAFT-NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Wirtschaft-Newsletter der "Salzburger Nachrichten".

*) Eine Abbestellung ist jederzeit möglich, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Aufgerufen am 27.11.2020 um 03:16 auf https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/bisher-kein-einziger-arbeitsloser-trainer-in-ams-stiftung-64689517

Schlagzeilen