Wirtschaft

Bitte nicht sudern!

Wir gehen oft mit grantigem Gesicht durchs Leben. Dabei entwickelt sich die Welt viel besser, als uns der Hagel an Negativ- Nachrichten glauben lässt. Wir hätten gute Gründe, uns auf die Zukunft zu freuen, sagt Wirtschaftshistoriker Josef Nussbaumer.

Der Titel von Josef Nussbaumers jüngstem Buch - "Hoffnungstropfen" - kommt nicht von ungefähr: Der Wirtschaftshistoriker sprüht vor Optimismus.

Sie beschäftigen sich mit weltwirtschaftlichen Problemen seit 1850 und besitzen kein Handy. Ist das Ihr politisches Statement als Wirtschaftshistoriker? Nussbaumer: Nein. Ich habe nur einfach viele Dinge nicht mitgemacht. Ich habe auch keinen Führerschein. Wenn die technologische Entwicklung so weitergeht, braucht man vielleicht ohnehin bald keinen Führerschein mehr (lacht). Mit dem Handy jederzeit erreichbar sein zu müssen stört mich. Aber es wäre hanebüchen zu behaupten, weil ich kein Handy oder kein Auto habe, verändere ich etwas an der Rohstoff-Knappheit oder Kinderarbeit.

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