Österreich

Briefe für weitere Rückrufaktion von VW-Dieselautos versandt

Der deutsche Volkswagen-Konzern hat im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal Briefe an viele deutsche Autobesitzer zur Umrüstung weiterer Motorsteuergeräte verschickt. Das deutsche Kraftfahrtbundesamt (KBA) hatte dem VW-Konzern am 21. Dezember die Freigabe dafür erteilt. Von der Porsche Holding Salzburg hieß es zuletzt für Österreich, dass es nach Ende Jänner für die übrigen Autos so weit sein soll.

In Österreich sind insgesamt 388.000 Autos betroffen.  SN/APA (dpa/Archiv)/Julian Stratens
In Österreich sind insgesamt 388.000 Autos betroffen.

Europaweit sollen die Rückrufe bis zum Herbst 2017 abgeschlossen sein. In Österreich wurden bisher rund 90.000 Motoren der VW-Konzernmarken umgerüstet - von insgesamt 388.000 betroffenen Autos. 175.000 Fahrzeuge sind derzeit für die Umrüstung freigegeben. Zum Vergleich: In Deutschland wurde bisher eine dreiviertel Million von rund 2,6 Millionen betroffenen Kfz umgerüstet.

Die Kunden werden im neuesten Schreiben aufgefordert, sich umgehend mit einem autorisierten Partner in Verbindung zu setzen, um einen Termin zur Umprogrammierung der Software in den Motorsteuergeräten zu vereinbaren.

Ursprünglich hatte der Autobauer die Rückrufaktion bis Ende des heurigen Jahres schon abgewickelt haben wollen. Die Umrüstung ist gratis. Eine Entschädigung gibt es für deutsche und österreichische Autofahrer aber bisher nicht.

Quelle: Apa/Dpa

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