Wirtschaft

Bundesregierung bewirbt Standort Österreich in Schönbrunn

Die türkis-blaue Bundesregierung versucht am Mittwoch zum zweiten Mal unter dem Motto "#InvestInAustria" internationale Firmen nach Österreich zu locken. Die Veranstaltung wird von Regierungspolitikern eröffnet, dann nehmen sie mit Unternehmern an Treffen im kleine Kreis teil. Ins Schloss Schönbrunn eingeladen sind 100 Firmenchefs, die über Standort und mögliche Förderungen aufgeklärt werden.

Schloss Schönbrunn als Veranstaltungsort SN/APA/Alexander Eugen Koller
Schloss Schönbrunn als Veranstaltungsort

Die Veranstaltung soll es auch zwölf heimischen Hidden Champions und Leitbetrieben ermöglichen, sich und ihre Produkte zu präsentieren sowie internationale Kontakte zu knüpfen. Dazu zählen unter anderen die Firmen Kreisel, Kapsch, Vamed, Miba, Palfinger, AVL und voestalpine, von denen auch Manager anwesend sind.

Von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz Christian Strache (FPÖ) abwärts marschiert ein großer Teil der Bundesregierung auf, um unter anderen auf TUI-Group-Chef Friedrich Joussen, Lukoil-CEO Alexander Matytsyn oder Novartis-Westeuropa-Chef Mark Never zu treffen. So informieren etwa Finanzminister Hartweg Löger (ÖVP) und Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) über Steuern und Abgaben sowie Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) über Investitionen und Digitalisierung. "Wir bewerben Österreich als innovativen und digitalen Standort im Herzen Europas und vernetzen die wichtigsten Entscheidungsträger", sagte sie im Vorfeld von "#InvestInAustria" zur APA.

Kurz will in einer Grundsatzrede zur wirtschaftspolitischen Agenda der Bundesregierung davon überzeugen, dass "Österreich mehr als nur Walzer ist". "Um Wohlstand und Lebensqualität in Österreich und Europa langfristig zu erhalten, müssen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit konsequent verbessern. Als Bundesregierung setzen wir daher auf Deregulierung, steuerliche Entlastung und Investitionen in Bildung und Forschung", hieß es im Vorfeld der Veranstaltung vom Bundeskanzler.

Strache wiederum will in einem Impulsreferat mit Fakten untermauert erklären, warum in Österreich investiert werden sollte. Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ), der über Infrastruktur und Innovation informieren wird, sagte, dass "Infrastruktur und Innovationskraft zentrale Voraussetzungen für Investments der Wirtschaft in Österreich sind - diesen Bereich werde ich im Rahmen der Gespräche bei 'Invest in Austria' abdecken."

Quelle: APA

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