Wirtschaft

Busunternehmer verzweifelt: "Wir schaffen das nicht"

Bei den Busunternehmern herrscht pure Verzweiflung ob der Auswirkungen der Corona-Pandemie. "Wir schaffen das nicht, wir brauchen dringend Hilfe, ansonsten ist die Branche kaputt", so Martin Horvath, Spartenobmann der Busunternehmer in der Wirtschaftskammer. Sämtliche 4.000 Reisebusse würden still stehen, die ersten Unternehmen hätten bereits Insolvenz angemeldet, andere Busse abgemeldet.

Sollte nun auch noch Schulschließungen den Linienverkehr zum Erliegen bringen, dann würden die Auswirkungen noch dramatischer werden. Wobei Horvath im Gespräch mit der APA schon jetzt betont: "Es ist an Dramatik nicht zu überbieten." Die Haftungsübernahmen von Seiten des Bundes seien bestenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein - und würden schon gar nicht reichen, wenn die Krise länger andauert. "Unsere Unternehmen bekommen bereits Absagen für Schulausflüge im Juni", skizziert Horvath die Lage. Die Busunternehmen bräuchten nun rasch die Zusage, dass ihre Schäden abgedeckt werden. 

Quelle: APA

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