Wirtschaft

Chinesen fahren nicht nur auf Atomic ab

Der chinesische Sportartikelkonzern Anta Sports will die finnische Atomic-Mutter Amer Sports übernehmen. Interesse aus China an Skimarken aus Österreich gibt es allerdings schon länger.

Ein Ski besteht aus bis zu 50 Einzelteilen. SN/atomic/pinter
Ein Ski besteht aus bis zu 50 Einzelteilen.

So schlagartig wird es nach dem Sommer plötzlich Winter. Sollte wahr werden, was gestern, Dienstag, bekannt wurde, könnten die rot-weiß-roten Atomic-Ski aus Altenmarkt künftig unter chinesischer Flagge hergestellt werden.

Die finnische Amer Sports, seit 1994 Eigentümerin von Atomic, bestätigte, dass der chinesische Sportartikelkonzern Anta Sports zusammen mit dem Finanzinvestor FountainVest Partners unverbindlich Interesse an einer Übernahme angemeldet habe. Noch, so heißt es, gebe es aber keine Verhandlungen oder Entscheidungen. Viel mehr ließ man sich beim börsenotierten Amer-Konzern nicht entlocken. Einem Insider zufolge könnten die Chinesen aber mehr als vier Mrd. Euro für Amer bieten. An der Börse in Helsinki war der Konzern am Montag 3,34 Milliarden Euro wert. Und am Dienstag schossen die Aktien um 11,8 Prozent nach oben, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg über das Interesse berichtet hatte. Wegen des Kurssprungs wurden die Titel anschließend vom Handel ausgesetzt.

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