Wirtschaft

Den heimischen Bauern bläst der Wind ins Gesicht

Die Debatte um die Reform der EU-Agrarpolitik nimmt Fahrt auf. Die Landwirtschaft trifft auf geänderte Vorstellungen der Gesellschaft.

 SN/fotolia

"Höhere Anforderungen mit weniger Geld - das kann nicht funktionieren", sagt Franz Reisecker, Landwirtschaftskammerpräsident in Oberösterreich und Vize des europäischen Bauernverbands. Beim EU-Agrarbudget gehe es zuerst ums Geld, "und erst dann um die Inhalte".

Bei der Reform von Europas Agrarpolitik scheinen die Bauern mit der Forderung nach mehr Geld alle Vorurteile zu bestätigen. Dennoch ist es diesmal anders. Die Bauern erkennen den Handlungsbedarf und spüren den Gegenwind, der ihnen angesichts der knappen Kassen entgegenbläst. Und auch, dass die Landwirtschaft nicht mehr die Sonderstellung hat, die sie noch vor nicht allzu langer Zeit genoss.

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