Österreich

Der Investor gibt, die Musikerin spielt

Alte Geigen können eine schöne Rendite abwerfen. Doch für Künstler sind die historischen Instrumente von einem viel höheren Wert. Sie entscheiden über Karrieren.

Der Investor gibt, die Musikerin spielt. SN/sn
Der Investor gibt, die Musikerin spielt.

Eine Geige ist keine Geige. Als die Spanierin Cristina Prats-Costa nach dem Masterstudium und einem Stipendium an der Royal Academy of Music in London ihre geliehene Gagliano-Violine zurückgeben musste, spielte sie wieder mit ihrer privaten Violine. "Aber ich fand weder die Balance noch den Klang, nach dem ich suchte", sagt die preisgekrönte junge Künstlerin, die in London lebt. Sie probierte mehrere Instrumente aus und entdeckte dabei eine Violine des Geigenbauers Jean-Baptiste Vuillaume, des bedeutendsten Geigenbauers des 19. Jahrhunderts. Das Problem: Prats-Costa konnte sich die teure Anschaffung dieses historischen Instruments nicht leisten.

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