Wirtschaft

Der Kampf um die Daten der Fahrzeuglenker tobt

Der Fahrzeugteilehandel bangt um sein Geschäft: Auf der einen Seite knabbert das an Teilen arme E-Auto, auf der anderen tobt ein Kampf um den Datenzugang ins digitalisierte Fahrzeug.

Der Datenzugang bestimmt nicht nur die Zukunft des Autos. SN/robert ratzer
Der Datenzugang bestimmt nicht nur die Zukunft des Autos.

Wer ein Auto kauft, freut sich über ein Gesamtkunstwerk. Ein Fahrzeug aber besteht aus vielen einzelnen Teilen, und der Handel und die Reparatur dieser Teile war bisher ein lukratives Geschäft. Allein in Österreich gibt es rund 3000 freie Fahrzeugteilehändler, die Werkstätten beliefern und ausrüsten. Hauptsächlich sind es die freien Werkstätten, die man versorgt. Aber auch Vertragswerkstätten, die andere als die eigenen Automarken sowie Gebrauchtwagen reparieren, zählen zu den Kunden. In Summe kommen die freien Kfz-Teile-Fachhändler auf rund drei Mrd. Euro Jahresumsatz. In Deutschland, dem Land der Schrauber und Bastler, waren es zuletzt fast 28 Mrd. Euro.

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