Österreich

Der Verlust der Macht

278 Frauen bräuchte es, um die künftige Frauenquote in Aufsichtsräten zu erfüllen. Die gibt es locker, ein Problem ist es dennoch.

Mehr als genug Frauen wären für Spitzenposten in der Wirtschaft zu finden.  SN/motorradcbr - Fotolia
Mehr als genug Frauen wären für Spitzenposten in der Wirtschaft zu finden.

Es gibt sie nicht, sie wollen nicht, sie können nicht. Das sind die gängigsten Aussagen, wenn zumeist männliche Chefs und Politiker zum Thema Mangel an Frauen in Führungspositionen angesprochen werden. Dass es in diversen Datenbanken allein in Österreich hunderte bestens ausgebildete Frauen für Aufsichtsratspositionen gibt, die auch wollen, sonst wären sie dort nicht aufgelistet, wird geflissentlich übersehen. Für die von der Regierung nun geplante verpflichtende Quote von 30 Prozent Frauenanteil in börsenotierten Unternehmen und Betrieben mit mehr als 1000 Mitarbeitern wären 278 Frauen nötig. Angesichts der prall gefüllten Datenbanken für willige und qualifizierte Frauen, unter ihnen auch jede Menge Technikerinnen, sollte die Besetzung ein Kinderspiel sein, meint Christina Wieser, Studienautorin des brandneuen "Frauen.Management.Report 2017" der Arbeiterkammer.

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