Österreich

Die Bauern haben derzeit schlechte Karten

Auf den Höfen gehen Zukunftsängste um. Seit 2011 sanken die Einkommen um ein Drittel.

Die Bauern haben derzeit schlechte Karten SN/Heinz Bayer
Die Idylle trügt: Die Stimmung auf vielen Bauernhöfen ist schlecht.

"Weitere 5,86 Millionen Euro der EU für österreichische Bauern", twitterte Landwirtschaftsminister Rupprechter Mitte Juli stolz vom Agrarministerrat in Brüssel. Das Echo freilich war bescheiden. Die Bauern wissen, dass das allenfalls dem Minister Schlagzeilen bringt, ihnen aber nicht wirklich helfen wird. So wie schon die Sieben-Millionen-Euro-Hilfe, um die im Vorjahr großes Aufheben gemacht wurde, die aber für einen durchschnittlichen Milchbauern nicht mehr als 130 Euro ausmachte. Angesichts der Preiskrise, in der die Milchbauern seit zwei Jahren stecken, ist dieses Geld nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein.

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