Wirtschaft

Dienstleistungsbranche baut in Krise kräftig Mitarbeiter ab

Die Coronakrise hat die Zahl der Beschäftigten in der Dienstleistungsbranche im ersten Halbjahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um 8,3 Prozent sinken lassen. Im Handel belief sich das Beschäftigtenminus auf 2,2 Prozent. Ebenso sank die Zahl der Arbeitsstunden deutlich. Im ersten Halbjahr ging die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden verglichen mit dem ersten Halbjahr 2019 im Handel um 11,5 Prozent zurück, in den Dienstleistungsunternehmen um 20,3 Prozent.

Dienstleister und Händler spürten die Krise besonders stark SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Dienstleister und Händler spürten die Krise besonders stark

Rückläufig waren die Bruttolöhne und -gehälter sowohl im Handel (-0,4 Prozent) als auch im Dienstleistungsbereich (-3,4 Prozent). Der Rückgang sei "vor allem auf die Unternehmensschließungen im Frühjahr und auch auf die Kurzarbeitsregelungen im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zurückzuführen", teilte die Statistik Austria am Montag mit.

Quelle: APA

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