Wirtschaft

Einigung auf 1500-Euro-Mindestlohn in Fleischer-Branche

Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter haben sich nach fünf Verhandlungsrunden beim Fleischer-KV auf einen Mindestlohn von rund 1.500 Euro geeinigt. Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne für die rund 13.000 Arbeiter in der Fleischwarenindustrie und im Fleischergewerbe steigen rückwirkend mit 1. Juli um 2,5 Prozent, teilte die Produktionsgewerkschaft PRO-GE am Dienstag mit.

Mindestlöhne steigen um 2,5 Prozent SN/APA (dpa)/Uwe Zucchi
Mindestlöhne steigen um 2,5 Prozent

Im Fleischergewerbe werde zusätzlich die Lohnkategorie 11 um 7,14 Prozent erhöht, und damit werde der Mindestlohn von 1.500 Euro brutto pro Monat (1.221 Euro netto) erreicht, so die Arbeitnehmervertreter. Die Lehrlingsentschädigungen steigen um 3,0 Prozent. Nach stockenden Fleischer-KV-Verhandlungen hielt die Gewerkschaft zuletzt Betriebsversammlungen und öffentliche Aktionen ab.

Die Gewerkschaft forderte beim Fleischer-KV vor der fünften Verhandlungsrunde eine Lohnerhöhung von mindestens 2,8 Prozent. Die Arbeitgeber boten laut den Arbeitnehmervertretern 2,3 Prozent mit Verweis auf den Preisdruck des Handels.

Quelle: APA

WIRTSCHAFT-NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Wirtschaft-Newsletter der "Salzburger Nachrichten".

*) Eine Abbestellung ist jederzeit möglich, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Aufgerufen am 04.12.2020 um 09:52 auf https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/einigung-auf-1500-euro-mindestlohn-in-fleischer-branche-76682416

Kommentare

Schlagzeilen