Wirtschaft

Einigung bei Kika/Leiner auf einen Sozialplan

Die Geschäftsführung und die Betriebsräte der Möbelketten Kika und Leiner haben sich auf einen Sozialplan für die mehr als 1.100 Mitarbeiter geeinigt, die ihre Jobs verlieren könnten. Das hat die Leiner Ges.m.b.H. am Freitag mitgeteilt.

Über 1.100 Mitarbeiter könnten ihre Jobs verlieren SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Über 1.100 Mitarbeiter könnten ihre Jobs verlieren

Je nach Lebensalter, Dienstalter und familiärer Situation bekommen die gekündigten Mitarbeiter mehr oder weniger Geld. Der Sozialplan umfasst unter anderem auch ein Extra-Budget für Mitarbeiter mit sozial besonderen Umständen sowie die Unterstützung und Organisation von eigenen Job-Coachings und Bewerbungshilfen.

Die möglichen Stellenstreichungen, die Teil der Restrukturierung unter dem neuen Eigentümer - der Signa Holding von Rene Benko - sind, treffen rund ein Fünftel der österreichischen Belegschaft.

Der niederösterreichische Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP) begrüßte die Einigung auf einen Sozialplan in den Verhandlungen zwischen den kika/Leiner-Geschäftsführern und den Betriebsräten. Das Land Niederösterreich "steht mit Hilfe im Fall der Fälle jederzeit bereit", wurde in einer Aussendung mitgeteilt.

"Die positiven Verhandlungen zeigen, dass es auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine Zusammenarbeit geben kann. Die gute Gesprächsbasis auf allen Ebenen und die gute Konjunktur stimmen uns zuversichtlich, dass die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rasch wieder einen Job bekommen", sagte der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat. Das AMS Niederösterreich sei darauf vorbereitet. "Sollte es trotz aller Bemühungen Betroffene geben, die keinen Job finden, stehen wir seitens des Landes Niederösterreich mit unserem Verein Jugend und Arbeit jederzeit bereit", so Eichtinger.

Quelle: APA

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