Wirtschaft

Einigung in KV-Verhandlungen für Chemische Industrie erzielt

Im Ringen um den Kollektivvertrag in der Chemischen Industrie gibt es eine Einigung. Die KV-Löhne und -Gehälter der rund 45.000 Beschäftigten steigen um 3,4 Prozent, die Ist-Löhne und -Gehälter steigen um 3,2 Prozent oder zumindest 80 Euro. Das teilte die Gewerkschaft GPA-djp am Montagabend der APA mit. Für Lehrlinge gibt es demnach im ersten und zweiten Lehrjahr mehr Geld.

Symbolbild. SN/www.bilderbox.com
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Ab der dritte Überstunde am Tag gibt es einen Zuschlag in Höhe von 100 Prozent. An überlangen Arbeitstagen gibt es künftig auch eine zehnminütige bezahlte Pause. Der neue KV gilt ab 1. Mai.

"Das Verhandlungsergebnis entspricht der tollen Leistung der Kolleginnen und Kollegen in der Branche", hieß es von den Verhandlern der Gewerkschaften GPA-djp und PRO-GE nach der Einigung. "Mit dem hundertprozentigen Zuschlag ab der dritten Überstunde und zehn Minuten bezahlter Pause konnten wir das Arbeitszeitverlängerungsgesetz der Regierung abfedern."

Im Vorfeld der vierten Verhandlungsrunde, die sich seit dem Vormittag zog, hatten die Gewerkschafter den Druck erhöht. Sie führten am Montag in großen Betrieben der Chemischen Industrie Betriebsversammlungen durch und dort Resolutionen mit gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen bis hin zum Streik beschlossen. Das Angebot der Arbeitgeber für eine Erhöhung der Löhne und Gehälter lag vor der abschließenden Verhandlungsrunde bei 2,7 Prozent.

Quelle: APA

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